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Abandoned - Misanthrope

Abandoned - Misanthrope
Stil: Thrash Metal
VÖ: 2003
Zeit: 24:33
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.abandoned.info

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Gegründet, um "der Limp Bizkit/Korn/Deftones-Fraktion mal richtig in den Hintern zu treten." Also ich find diese Aussage immer noch verdammt geil. Unter dieser Devise veröffentlichten Abandoned im Sommer 2000 ihre erste Promo-CD und haben damit schon einen nicht zu verachtenden Stiefelabdruck in so manchem Allerwertesten hinterlassen. Und auch auf ihrem neuestem Output "Misanthrope" wird kräftig Popo getreten. Wie schon auf der Promo frönen Abandoned hier wieder ihrer Vorliebe, dem guten alten Thrash Metal, wobei Bands wie Exodus oder Destruction als Haupteinflüsse hergehalten haben dürften.

Um's gleich vorweg zu nehmen, Abandoned werden mit ihrer Mucke den Metal nicht neu definieren, aber die Jungs gehen mehr als beherzt zur Sache und unterbreiten dem Hörer gute 20 Minuten ausgesprochen hochwertige Unterhaltung.
Eingeläutet wird das akuelle Riffgewitter durch den Titeltrack und "Private Little Hell", die beide heftig, schnell und voll auf die Zwölf nach Vorne losgehen. Beim darauffolgenden "Meat" geht man zwar vom Tempo her nicht minder schnell zu Werke, sorgt aber durch verstärkten Einsatz grooviger Riffs für mehr Abwechslung und für verzwirbelte Nackenwirbel, um gleich darauf mit "I Am The Sun" die Rübe vollständig abzumontieren. Aber die Darmstädter sind ja keine Unmenschen und gewähren dem Hörer mit "Thousand Sorrows", einem melodischem Midtempo-Banger, ein kleine Erholungspause. Hier wird nicht nur das Tempo reduziert, nein, hier fliesst auch ein kurzer Akustikteil mit ein. Den Abschluss eines fast rundum gelungenem "Albums" bildet dann "Forcefed 240", ein bereits bekannter Song von der 2000er Promo, allerdings hat man hier das Tempo deutlich erhöht, was auch das Anhängsel "240" erklärt. Ganz am Ende steht dann noch eine Zipped-Version von "I Am The Sun", das ich mal vorsichtigerweise als "Soundkollage" bezeichnen will!! ;)

Doch ehe man sich versieht ist die Zeit auch schon wieder zu Ende und das ist somit der größte Kritikpunkt, die Zeit. Zwei drei Stücke mehr hätten's schon sein dürfen. Ausserdem hätte der Gesang vielleicht ein wenig fetter ausfallen dürfen, der hat mir auf der Promo damals besser gefallen. Ansonsten geht der Sound für eine Eigenproduktion mehr als in Ordnung.
Wer auf kompromislosen Thrash steht, der schnell, rifforientiert und einprägsam ist und durch geile Soli und zweistimmige Leads besticht, sollte schleunigst ne Mail oder nen Brief und acht Euro inkl. Versand gen Preußen ;) schicken und dieses oberamtliche Stück Musik ordern.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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