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Austrian Death Machine - Double Brutal

Austrian Death Machine - Double Brutal
Stil: Thrash Metal Core
VÖ: 25. September 2009
Zeit: CD1 27:53 - CD2 23:03
Label: Metal Blade
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/austriandeathmachine

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Ich glaube eigentlich nicht, dass As I Lay Dying-Frontmann Tim Lambesis das Projekt Austrian Death Machine von Anfang an als dauerhaftes Zweiteinkommen in Betracht gezogen hat. Total Brutal, das letzten Sommer in die Läden kam, war einfach eine witzige Idee, gut umgesetzt und schnell in aller Munde. Das Konzept orientierte sich an Hollywood und wie das dort eben so ist, wird für jeden Überraschungserfolg ein Sequel auf den Markt gebracht, so nun auch von Austrian Death Machine.

Double Brutal wurde die Fortsetzung betitelt und beginnt mit einem Telefonanruf vom Austrian Death Machine-Ahhnold beim vermeintlich echten Governator von Kalifornien. Dass die beiden Herrn fürchterlich aneinander geraten, ist natürlich vorprogrammiert. In der folgenden halben Stunde wird das bekannte Konzept von Total Brutal in gewohnter Manier fortgesetzt: jeder Songtitel entspricht einem Zitat aus einem Schwarzenegger-Streifen und in jedem Song gibt es ein wildes Gitarrensolo von einem Gastmusiker - bekannte Übeltäter aus der Metalcore-Szene und Kult-Bassist Billy Sheehan - zu hören. Dazwischen erteilt Ahhnold himself immer wieder Anweisungen, wie seiner Meinung nach die Stücke klingen müssen und wie man sie noch brutaler machen könnte. Feinste Nackenbrecher, wie die Thrasher "I Need Your Clothes, Your Boots And Your Motorcycle" und "Come On Cohaagen, Give Deez People Ehyar" oder das Death-lastige "Who Told You You Could Eat My Cookies" resultieren aus diesen Instruktionen. Nach 28 Minuten ist das Spektakel schon wieder vorüber. Das entspricht bestenfalls der Spielzeit einer EP.

Zum Glück steckt in dieser Packung noch eine zweite Scheibe. Hier bittet Ahhnold seinen Kumpel Timmy um einige Coversongs, die inhaltlich auch auf dem einen oder anderen seiner Action-Reißer basieren könnten. Aber zunächst gibt's eine metallische Version von Brad Fiedels berühmtem T2-Thema - Gänsehaut garantiert. In den folgenden 20 Minuten werden sieben Stücke von Judas Priest ("Hell Bent For Leather"), Metallica ("Trapped Under Ice"), Motörhead ("Iron Fist"), Misfits ("I Turned Into A Martian"), Megadeth ("Killing Is My Business..."), Goretorture ("Tactically Dangerous") und Agnostic Front ("Gotta Go") durch den Schredder gejagt. Und sogar Ahhnold selbst gibt sich bei der einen oder anderen Nummer die Ehre und stimmt in den Chorus mit ein.

Was soll man sagen - unter dem Strich ist Double Brutal eben ein klassisches Sequel geworden. Die Songtitel sind nicht ganz so kultig und das Material nicht ganz so gut wie beim ersten Teil. Zudem scheinen Lambesis die Ideen ausgegangen zu sein, wenn er sich schon anhand der zahlreichen Cover-Songs auf eine akzeptable Spielzeit retten muss. Immerhin ist das Artwork wieder ein echter Hingucker geworden. Trotz einiger großer und natürlich witziger Momente sollte man sich von Double Brutal aber nicht zu viel erwarten.

Dagger

4 von 6 Punkten

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