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Solarized - Driven

Solarized - Driven
Stil: Stoner Rock
VÖ: 04. März 2002
Zeit: 40:05
Label: People Like You
Homepage: www.monmouth.com/~solarized

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Wieder eine dieser unzähligen Stoner Scheiben. Solarized aus den US of fuckin' A, die laut einiger "informativer" Quellen einen Ständer bei dem Monster Magnet Frontdeppen Dave Wyndorf verursachen, veröffentlichen mit 'Driven' ihr neuestes Werk.

Songs wie 'Born of Fire', 'Chrome Shop' oder 'Dig the Ride' zeigen wo der Hammer hängt - im DesertBikerRoadmovie-Shop. Ihre Melange aus Sabbath Riffs, Sludgecore Gitarrenläufen und Deep Purple Wichsereien läßt sich wohl am besten fickend in einem kaugummiveklebten Oldschool Radio eines General Lee Flitzers hören, wobei ich hier nur unwissentlich vermuten kann (bezüglich des General Lee natürlich ;-)). Bei 'Chrome Shop' zum Beispiel kann man förmlich die undichte Kraftstoffpumpe riechen.

Die Soundproduktion kann es nicht ganz mit vergleichbaren Acts aufnehmen, da hier wohl ein sehr vorsichtiger Knöpfchendreher am Werk war. Ein bisschen mehr Pfeffer hätte man ihm schon in den Hintern streuen können. Beim Stimmlichen musste ich feststellen, dass eine rostige Gießkanne dem Röhrorgan des Sängers am nächsten kommt - was man aber keinesfalls negativ sehen sollte, ganz im Gegenteil. Vergleiche kann ich hier nicht nennen, da mir schlichtweg keine einfallen wollen. Außerdem haben die 3 Knaben eine sehr leckere Muchacha in ihren Reihen, die ihre Felle ordentlich verdrischt. Diesen Satz kann ich mir jetzt auch nur erlauben, da die Yvo grad nicht hier ist ;-).

Nach all diesen mehr oder weniger guten Statements wird man sich sicher fragen, warum ich trotzdem vier Pünktelein hergebe. Nun gut - die 12 Titel dieser mit Klang bespielten Radkappe haben mehr Drive (sic!) als viele andere Stoner Kapellen auf diesem Erdball und das ist es, was den Zauber dieser Band ausmacht. Die Homepage dieser Band - www.monmouth.com/~solarized/ - ist eine der gelungensten überhaupt und hat eine Menge abgefahrener Sachen wie den Solarized Psych Test in petto - für geistige Schwammerl wie den Heavyhardes Redakteuren nur zu empfehlen.

Tom

5 von 6 Punkten

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