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Nightmare - Insurrection

Nightmare - Insurrection
Stil: Power Metal
VÖ: 11. September 2009
Zeit: 54:21
Label: AFM Records
Homepage: www.nightmare-metal.com

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Mein Gott, dieses Jahr ist an metallischen Höhepunkten kaum zu überbieten. Endlich wieder mehr Metal und weniger alternativ weinerliches Gedöns, recht so. Harte Zeiten verlangen harte Musik. Wieder mal zaubern AFM ein neues Signing aus dem Hut, das wie die Faust aufs Auge ins Portfolio passt. Nightmare aus Frankreich geben sich mit Insurrection die Ehre. Hat mir bereits das letzte Album Genetic Disorder vor zwei Jahren über weite Strecken vorzüglich gemundet, legen die Franzmänner mit dem neuen Geschoss noch ein paar Briketts nach.

Vor allem der wuchtig schneidende Gitarrensound ist das Markenzeichen der kraftvollen, bestens ausarrangierten, Scheibe. Im Gegensatz zum aktuellen Cage-Langweiler variieren Sänger Jo Amore und Co. geschickt zwischen Tempi und bieten unterschiedliche Songstrukturen feil. Hier ein klein wenig Priest in Auszügen bei "Mirrors Of Damnation", da ein Spritzer US Metal wie im leicht epischen knapp neunminütigen "Three Miles Island". Dazu klassische Zitate aus der Euro Power Metal-Bibel ohne Keyboardkleist und Bombastgeschwurbel. Fertig ist ein Album der gehobenen Güteklasse A. Ähnlich wie Zandelle und deren Flames Of Rage verstehen Nightmare die Spannung über die gesamte Spieldauer hoch zu halten. Dazu kommt der fantastische Klampfensound, so muss das braten. Da haben Achim Köhler und Patrick Liotard einen famosen Job hingelegt. Bei "Cosa Nostra (Part I - The Light)" sind durch den eingängigen Mehrstimmchorus Bands wie Brainstorm nicht weit entfernt. Wer wie im stampfenden Opener "Eternal Winter" riffend schreddert, hat zusätzlich gewonnen. Erinnert in Aufbau und durch Jos Gesang stark an die leider verblichenen Dark At Dawn aus diesem unserem Lande.

Neuzugang JC Jess und Franck Milleliri duellieren sich mit ausgeklügelten Leads, die Rhythmusfraktion bratzt wuchtig und songdienlich. Es gibt wirklich nichts zu mäkeln im Hause Nightmare, die seit 30 Jahren ihren Sound spielen und sich mal mehr mal weniger vom Zeitgeist lenken lassen. Insurrection anno 2009 ist Heavy Metal ohne Zuckerschmalz und übersüßes Geraspel. Ein Brett, das die betagten Herren hier vorlegen und beweisen, dass sie noch längst nicht zum alten Eisen gehören. Starkes Teil, das alle klassischen Freaks mehr als zufrieden stellen dürfte und ich so nicht erwartet hatte. Daumen im gepflegten Doppel steil nach oben!

Siebi

6 von 6 Punkten

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