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Eternal Tears Of Sorrow - Children Of The Dark Waters

Eternal Tears Of Sorrow - Children Of The Dark Waters
Stil: Melodic Gothic Death Metal
VÖ: 22. Mai 2009
Zeit: 44:32
Label: Massacre Records
Homepage: www.eternaltears.fi

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Eternal Tears Of Sorrow - auch so eine Kapelle, die es gefühlt schon immer gibt, denen der ganz große Durchbruch aber dennoch verwehrt blieb. Der mit dem letzten Album Before The Bleeding Sun eingeschlagene Weg zu mehr Melodie und Bombast wird auf Children Of The Dark Waters konsequent fortgeführt. Wobei man zugeben muss, dass auch in Sachen Härte die ein oder andere Schippe dazugelegt wurde. Einige der mit Keyboard und Doublebass unterlegten Riffs könnten direkt den letzten Dimmu-Borgir-Werken entsprungen sein.

Die Songs sind insgesamt komplex arrangiert und vielschichtig aufgebaut und glänzen durch die Bank mit ruhigen und melancholisch-melodischen Zwischenteilen, ohne den Hörer mit übermäßigem Gefrickel zu nerven. Die Keyboards erinnern gern mal an das Geschehen auf diversen Nightwish-Alben und viele Gitarrensolos scheinen der Melodic-Metal-Ecke zu entspringen. Die Geschwindigkeit hält sich oft im Mid-Tempo-Bereich auf, was den Stücken zusammen mit dem Gesang immer wieder einen schönen Sentenced-Touch verleiht. Die tiefen Grunts von Sänger Altti Veteläinen sind kraftvoll, aber auf Dauer recht eintönig und ziemlich unvariabel. Das haben Eternal Tears Of Sorrow aber wohl auch selbst erkannt und sorgen mit gleich mehreren clean gesungenen Teilen, mehrstimmigen Chören und weiblicher Unterstützung in Form von Miriam Renvag (Ram-Zet) und Heidi Parvainen (Amberian Dawn) für Abwechslung und Überraschungen auf der Tonspur. Sehr gut gelungen ist auch der ruhige, melancholische Gothicsong "Sea Of Whispers", der so früh im Jahr schon versucht, wieder Herbststimmung zu verbreiten. Ein weiteres Glanzstück auf Children Of Dark Waters ist das abwechslungsreiche, mit Blastbeats versehene "Diary Of Demonic Dreams", welches erhaben zwischen klassischem Power-Metal-Gesang, Grunts und den weiblichen Vocals hin- und herwechselt.

Sommerhits, die zwanghaft in der Birne hängenbleiben, sind, auch wenn "Tears Of Autumn Rain" schon in die finnischen Charts eingestiegen ist, auf Children Of The Dark Waters nicht direkt zu finden. Aber dafür neun sehr gefühlvoll und vielschichtig umgesetzte Epen, denen auch Raum zur Entfaltung gelassen wird. Alle, die sich gerne zwischen Licht und Schatten hin- und herziehen lassen, sollten an der aktuellen Scheibe der Finnen ihre Freude haben.

Sebbes

5 von 6 Punkten

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