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Dalriada - Szelek

Dalriada - Szelek
Stil: Pagan Metal
VÖ: 01. Februar 2009
Zeit: 49:39
Label: Nail Records
Homepage: www.dalriada.hu
MySpace: www.myspace.com/dalriadaband

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Aus Ungarn erreicht mich dieser Silberling. Von diesem Sextett habe ich bislang noch nichts gehört, obwohl das mir vorliegende Machwerk Szelek bereits das vierte Album der Band darstellt. Und was mir da so entgegen schallt, weiß durchaus zu gefallen.
Dalriada haben sich dem Folk Metal verschrieben und machen ihre Sache sehr gut. Dass die Band für ihren Sound auf teils landestypische Klänge zurück greift, dürfte nicht weiter verwundern. Sehr angenehm fällt auf, dass sich die beiden Vokalisten Laura Binder und Andras Ficzek nicht in einem Gut-gegen-Böse-Spielchen wiederfinden. Vielmehr benutzen beide nur einen klaren Gesangsstil, sieht man vom kurzen, aggressiveren Gesang von Andras bei "A Nap És A Szel Haza" mal ab. Die Songs laufen einfach gut rein und sind sehr variabel gehalten. Mal wird schön Tempo gemacht, wobei man über flottes Midtempo kaum hinaus kommt, mal wird gezielt auf die Bremse gedrückt, um den Song wirken zu lassen. Der Scheibe wohnt aufgrund der höchst eingängigen Melodieführung eine richtig schöne, positive Grundstimmung inne. Man kann fast nicht anders, man muss einfach das Tanzbein schwingen zu diesen Klängen. Dalriada verstehen es, mit den Melodiebögen den Hörer zu umgarnen und auf ihre Seite zu ziehen. Doch bei aller Fröhlichkeit ist auch Platz für etwas ernstere Klänge. Diese werden bei "Hajnalpir" angeschlagen. Aufgrund der tiefergelegten Gitarren und des treibenden Rhythmus ist dies ein eher ernsterer Song, der einen guten Kontrast zum fast schon zuckersüßen "Hazateres" bildet. Normalerweise bin ich ja kein Fan von honigsüßen Melodien, doch bei diesen Ungarn passt das einfach. Zudem zeigt dieser Song die komplette Bandbreite von Dalriada: langsames Midtempo gibt sich ein Stelldichein mit flottem Uptempo, das zum Tanzen einlädt.
Worum es in den Songs geht, entzieht sich meiner Kenntnis. Zwar sind die Texte im Booklet abgedruckt, doch ist das für den nicht ungarischen Zuhörer nicht wirklich hilfreich. Wann genau nun dieses Album erschienen ist, ist leider nicht genau feststellbar, zumindest 2008 wurde es aufgenommen. Wie dem auch sei, wer sich eine flockigere Version von Arkona vorstellen kann, ist hier bestens bedient.

Ray

5 von 6 Punkten

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