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Tribulation - The Horror

Tribulation - The Horror
Stil: Death/Thrash
VÖ: 27. Februar 2009
Zeit: 32:45
Label: Pulverised Records
Homepage: www.tribulation.se

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Hach, was bin ich erfreut über dieses Release! Old School as fuck und doch nicht angestaubt oder unzeitgemäß. Aber ich falle ja mit der Tür ins Haus, erst mal der Reihe nach...

Tribulation kommen aus dem schönen Schweden, das neben den berühmten Gardinen auch für seine gesunde schwer- und vor allem todesmetallische Szene bekannt ist. Und wie es sich für gestandenen Schweden gehört, haben sich die Mitglieder der 2001 gegründeten Kapelle der extremeren Spielart des Metals verschrieben.

Aber es wäre ein Fehler, den Sound von Tribulation auf das Todesblei der alten Schule zu reduzieren, denn auch traditioneller Thrash Metal hat in nicht zu geringen Dosen seinen Weg in den Sound dieser Band gefunden. Und als wäre das noch nicht genug, verbreitet die Scheibe zusätzlich ein nicht zu überhörendes schwarzmetallisches Feeling, das dem Sound neben der Aggression und Brutalität auch eine gehörige Portion Bösartigkeit verleiht. Blackened Deaththrash? Von mir aus, geben wir dem Kind halt diesen Namen. Gut, von dieser Spielart gibt es auch schon ein paar Vertreter, aber die mischen meistens Melodic Death mit modernem (um nicht zu sagen Neo-)Thrash, während die hier angesprochenen Skandinavier komplett im traditionellen Bereich bleiben.
Spielraum für besondere Kinkerlitzchen ist auf The Horror nicht vorhanden, es gibt durchgehend voll auf die Zwölf. Breaks brauchen die Jungs nicht, um interessant zu bleiben, es genügt die Intensität, die Tribulation mit ihrem Sound erzeugen. Die Mucke nimmt dich gefangen und lässt dich nicht mehr los, schon lange kein so konsistentes Album mehr gehört. Hier passen alle Teile, denn trotz der verschiedenen hier verwursteten Stile fügt sich der Sound der Combo zu einem homogenen Ganzen zusammen.

In Szene gesetzt wird die ganze Chose technisch sehr gelungen, denn die Band kann mich mit ihrem Spiel durchgehend überzeugen. Auch die Produktion tut ein Übriges, um den Silberling abzurunden, denn die Mucke knallt gar amtlich ins Gesicht und wirkt dennoch nicht überproduziert. Es tut gut, mal wieder handgemachte Musik heraushören zu können, ohne von zu Tode getriggerten Drums völlig überfahren zu werden. Die gute halbe Stunde Spieldauer reicht bei der gebotenen Intensität völlig aus, um den Hörer zufriedenzustellen und das Coverartwork passt frappierend gut zur Stimmung, die der Tonträger erzeugt.

Ein Fest für den Extremmetaller alter Schule, da führt einfach kein Weg vorbei. Genauso sollten sich auch Freunde des etwas moderneren Metals diese CD mal zu Gemüte führen, denn bei aller Heftigkeit bleibt sich doch überraschend gut zugänglich und kann so vielleicht als Sprungbrett zum Einstieg in den Old School-Sektor dienen. Chapeau!

Hannes

6 von 6 Punkten

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