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Eisenfunk - Schmerzfrequenz

Eisenfunk - Schmerzfrequenz
Stil: Industrial
VÖ: 06. Februar 2009
Zeit: 49:29
Label: Danse Macabre Records
Homepage: www.eisenfunk.de

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Eines muss man dem Trio Eisenfunk lassen: auf der faulen Haut liegen die Jungs definitiv nicht. Erst 2006 ins Leben gerufen, brachte man sogleich die Web-EP Funkferngesteuert auf den Markt, der bereits 2007 das Album Eisenfunk folgte. Und nachdem man im Mai 2008 das limitierte Album 300 an den Mann/die Frau gebracht hatte, liegt nun schon das nächste Album im CD-Player meines Vertrauens. Mein erster Berührungspunkt mit den Bajuwaren war das 2007er Werk Eisenfunk, das einige hochkarätige Tanzflächenfüller aufzuweisen hatte. Trotzdem konnte mich diese Scheibe nicht vollends überzeugen.
Ganz im Gegensatz dazu nun Schmerzfrequenz. Diese Scheibe steht mal eben auf Dauerrotation in meinem Player. Dabei haben Eisenfunk eigentlich nicht viel an ihrem Sound geändert. Nach wie vor beherrschen die harten elektronischen Rhythmen das Geschehen. Hart, treibend und fordernd peitschen einem die EBM/Industrial-Klänge entgegen. Vielleicht liegt es aber auch an den verstärkt eingesetzten Noise-Elementen, die die Songs auf Schmerzfrequenz einfach zwingender machen. Dabei werden Texte eher selektiv eingesetzt, oftmals bedient man sich diverserer Sprachsamples (wie z.B. bei "Guantanamo" wo der allseits geliebte George W. zu Wort kommt), um die gewünschte, teils beklemmende Wirkung zu erzielen. Ein Großteil der Songs kommt ohne Texte aus. Doch wenn Lyrics eingesetzt werden, dann haben sie auch provokant etwas zu sagen, nur muss man durchaus auch zwischen den Zeilen lesen können, wie bei "Gladiator", "Guantanamo" (mein absoluter Fave) oder dem Titelsong. Der Song "Das Land Des Herrn", das hier in ein Industrial-Gewand gekleidet wird, mag zudem dem ein oder anderen als "Palästinalied" bekannt sein. Den Abschluss bildet der "Bayernfunk", bei dem eine uns allen bekannte Melodie etwas abgewandelt wird und somit ein Lächeln auf die Lippen zaubert.
Als kleinen zusätzlichen Bonus gibt es noch für den Titelsong und für "Werbepause" je einen Video-Clip mit auf der CD. Gerade der letztgenannte ist den nervenden Werbesendungen zu später Stunde nachempfunden und stößt uns alle somit mit der Nase auf die Stupidität des Fernsehens. Ein wahrlich frisches Album, das für mächtig Bewegung auf den Dancefloors sorgen wird.

Ray

6 von 6 Punkten

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