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Kreator - Hordes Of Chaos

Kreator - Hordes Of Chaos
Stil: Thrash Metal
VÖ: 16. September 2008
Zeit: 38:32
Label: Steamhammer
Homepage: www.kreator-terrorzone.de

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Haben Kreator eigentlich je ein schlechtes Album veröffentlicht? Klar könnte man jetzt Outcast oder Endorama nennen, weil diese nicht in das gewohnte Klangbild der Band gepasst haben und eher in die Industrial-Ecke gedriftet sind. Aber nichtsdestotrotz waren dies musikalisch hochwertige Alben, die jedoch einige Zeit zum Warmwerden abverlangten. Doch die deutsch-finnische Freundschaft mit Sitz in Altenessen hat aber auch einige Hammer-Alben auf alle Thrasher losgelassen. Extreme Aggression, Violent Revolution und Enemy Of God sollten in jedem gut sortiertem CD-Regal stehen. Nun biegen die Thrasher um Mille endlich mit einem neuen Album um die Ecke und verwüsten wieder sämtliche Abspielgeräte.

Mit dem Titeltrack beginnt die Chose schon mal recht eigenartig, denn die Maiden-artige Melodie zu Beginn, passt so gar nicht zu Kreator, doch dann beginnt das Stakkato-Inferno und der Opener avanciert zum ersten Hit. Doch die Jungs lassen nicht locker und pfeffern mit "Warcurse" die nächste Thrashhymne hinterher. Hier werden alle Trademarks der Band vereint: Knackige Melodien, stampfende Rhythmusfraktion und eingängiger Mitgröl-Refrain. "Escalation" steht dem in nichts nach und beweist mal wieder hervorragend, dass die Herren in Ideen schwimmen und sich nie selber kopieren.
Mit "Amok Run" kommt eine weitere Granate aus den Boxen gekrochen und beißt sich sofort in den Synapsen fest.
Doch eine Sache fällt an diesem Song mal wieder auf: Mille kann absolut nicht clean singen und trotzdem kommt das auf jedem Album! Mittlerweile hat man sich aber daran gewöhnt und erfreut sich an den heftigeren Tönen.
Auf "Radical Resistance" lassen Kreator wieder ihre Liebe zu Slayer hervorkommen und zocken die besten Kerry-King-Riffs seit Jahren. Der Refrain ist gewohnt eingängig und wird live verdammt fett rüberkommen.

Musikalisch würde ich das Geschehen zwischen Violent Revolution und Enemy Of God einordnen und von der Güte stehen die Songs den beiden Vorgänger-Alben in nichts nach.
Und so haben Kreator mal wieder bewiesen, dass sie einfach keine schlechten Alben schreiben können. Hordes Of Chaos dürfte jeden Fan befriedigen und einige neue Freunde hinzugewinnen. Persönlich finde ich Enemy Of God noch einen Tick besser und leider fehlt ein Überhit wie "Impossible Brutality".

Basti

5 von 6 Punkten

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