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Mightiest - Bloodyssey 1994 - 2003

Mightiest - Bloodyssey 1994 - 2003
Stil: Black Metal
VÖ: 11. April 2008
Zeit: CD1 47:52 - CD2 51:51
Label: Cyclone Empire
Homepage: -

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Die passend aus dem Schwarzwald stammenden deutschen Mightiest gehören laut Labelinfo zu den wohlgehütesten Schätzen deutschen Black Metals. Wohlgehütet wird wohl stimmen, denn bislang ist mir diese Band noch nicht zu Ohren gekommen. In ihrer bisherigen Schaffensphase hat es die Band auf ein paar Demo- und MCD-Aufnahmen gebracht, die nun in dieser Doppel-CD gesammelt dargeboten werden. Gemäß eigener Aussage enthält Bloodyssey somit alles bislang aufgenommene Material von Mightiest.
Auf der ersten CD findet sich neben der aus 2003 stammenden MCD Whatever Ground We May Roam das 1995er Demo The Recreation Of The Shadowlands. Erwartungsgemäß zeigt das 2003er Material eine deutliche Entwicklung zum alten Demo. Anno 1995 hat man dem primitiven, räudigen Black Metal gefrönt. Kalte klingende Gitarren treffen auf einen für diese Art von Black Metal typisch scheppernden Drum-Sound. Die Produktion ist schön undergroundig gehalten, so wie es das schwarze Herz will. Die bereits angesprochene Weiterentwicklung im Gesamtsound wird am besten beim Stück "The Enfolded Shadows Of Mighty Gates" deutlich, das einmal in der Version 1995 und 2003 auf der CD enthalten ist. Während sich die ursprüngliche Version noch etwas zäh durch den Song schleppt, zeigt die neuere Version deutlich mehr Drive und Wumms, was sich auch in der deutlich kürzeren Spielzeit niederschlägt. Doch auch schon beim ersten Demo konnte die Band ihr Potential zur Schau stellen, "Eternal Past" ist ein schöner, kalt-groovender Midtempohammer vor dem gehörnten Herrn. Sehr gut gelungen ist auch das Sodom-Cover "Outbreak Of Evil", das in amtlicher Manier runtergerotzt wird und eine gehörige Portion Groove mit auf den Weg bekommen hat.
CD Nummer zwei beinhaltet das 1999er Demo "Eden's Fall", welches von einem Keyboardintro eingeläutet wird, das auch Summoning gut zu Gesicht stehen würde. Hier ist das Bindeglied der beiden Veröffentlichungen, die sich auf der ersten CD befinden. Der Sound ist nicht mehr so schwammig wie auf dem 1995er Demo, die Instrumente sind besser hervorgehoben und die Jungs haben hier ihren Hang zur Epic offenbart, so klingen manche Passagen etwas nach Falkenbach ("Oceanic Empires") oder den bereits erwähnten Summoning ("Portal To Insanity"). Sofort ins Ohr fällt das Thema vom Phantom der Oper, welches in "Frostbitten Tears" ver- oder eingearbeitet wurde.
Generell muss man Mightiest attestieren, dass sie ihre Sache sehr gut, sehr abwechslungsreich und atmosphärisch gestaltet haben. Hier haben wir es mit einem guten Stück deutschem keyboardgestütztem Black Metal zu tun, den man sich durchaus zulegen kann. Bin gespannt, ob es auch bald neues Futter aus dem Schwarzwald geben wird, denn die letzte reguläre Veröffentlichung Whatever Ground We May Roam macht Lust auf mehr. Eine Wertung gibt es nur deshalb nicht, weil diese Compilation durchaus auch Best-Of Charakter besitzt.

Ray

Ohne Wertung

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