6 Headbänga online
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
19.10.2019 Knorkator
19.10.2019 Catcallas
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
Reviews (10065)
Navigation
Artikel des Tages
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Siena Root kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Siena Root - Far From The Sun

Siena Root - Far From The Sun
Stil: Groovy 70's Jam/Hippie Rock
VÖ: 10. März 2008
Zeit: 52:43
Label: Record Heaven
Homepage: sienaroot.com

buy, mail, print

Pünktlich wenns hierzulande gerade schifft sorgen die Schweden von Siena Root für ordentlich Sonne, denn mit Far From The Sun stopfen uns die Hippies Bohnenkraut No.3 in die Haschpfeiferl. Unter den Junggebliebenen genießen die Schweden schon Kultstatus, wie unter Anderem erfolgreiche Auftritte auf dem Hippie-Festival Burg Herzberg und diverse Touren belegen.

Der Seventies-Sound im Stil von Led Zeppelin und Co. gefällt vor allem Retro-Anhängern und Stonern, denn Siena Roots sind sich treffenderweise ihrer Wurzeln bewusst. Aufgeschlossene Metaller, denen die Flower Kings nicht zu alternativ sind dürfen sich dieses Album ebenfalls zu Gemüte führen.
Gitarrenwände und spacige Hammond-Orgeln bilden das Gerüst der meisten Songs, wie z.B. des fetten "Time Will Tell". Teilweise kommen sogar Parallelen zu den genialen Spiritual Beggars auf. An anderer Stelle kommt die Sitar zum Einsatz. Grundsätzlich ein tolles Instrument, leider aber auch das klangliche Äquivalent zu verfilzten Achselhöhlen und Kommunenleben. Allen Kommunardinnen sei hierbei z.B. "Waiting For The Sun" nahegelegt. Dieses Lied verleiht euch den richtigen Elan beim Rainer Langhans bürsten.

Auch die bluesigen Vocals fügen sich gut ins Gesamtbild ein. Wermutstropfen sind die, vermutlich absichtlich, drucklose Produktion und die Uneigenständigkeit des Materials. Nicht dass es bei zeitgenössischem Metal so anders wäre, aber hier fällt die Orientierung an den Urvätern besonders ins Gewicht was nach einigen Songs langweilt. Live bestimmt unterhaltsamer, nicht nur aufgrund der ausufernden Jam-Parts.

Wer mit diesem Sound etwas anfangen kann höre z.B. in "The Break Of Dawn" oder "Dreams Of Tomorrow" rein.
Ich werde mich jedenfalls ab jetzt für freie Liebe während der Redaktionskonferenzen aussprechen. Peace, Brothers and Sisters!

Fab

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Amok - Lullabies Of Silence
Vorheriges Review: Everon - North

© www.heavyhardes.de