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To Resist Fatality - Ianus

To Resist Fatality - Ianus
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 18. Februar 2008
Zeit: 45:11
Label: STF Records
Homepage: www.toresistfatality.de

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Ianus ist das Erste, was ich von To Resist Fatality zu hören bekomme, auch wenn diese Scheibe nach Called To Create aus dem Jahre 2006 bereits die zweite Veröffentlichung der Göttinger ist. Und ich muss sagen, das, was da aus den Boxen perlt, gefällt mir sehr gut. To Resist Fatality scheren sich auf Ianus einen Dreck um konventionelles Songwriting und lassen viele Einflüsse in ihre Songs einfließen. Grundsätzlich sind die Süddeutschen im Death Metal verankert und glänzen durch viele eingängige Melodien. Aber auch Black Metal gefällt den Jungs offensichtlich und so wird auch typisches Black Metal-Geblaste und -Geriffe harmonisch in die Songs integriert. Das schafft neben den vielen Tempovariationen zusätzliche Abwechslung. Ein weiteres beliebtes Element auf Ianus ist cleaner Gesang, der aber in meinen Ohren den größten Kritikpunkt darstellt. Zwar finden sich hier viele eingänige und manchmal auch mehrstimmige Melodien, doch meiner Meinung nach fehlt dem Gesang einerseits etwas die Sicherheit und auf der anderen Seite die nötige Durchsetzungsfähigkeit und Ausdruckskraft. Neben der massiven Soundwand kann sich der Gesang nicht wirklich durchsetzen. Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass ein etwas tieferer und rauerer Gesangsstil besser zur Musik passen könnte.

Ansonsten gibt es am Zweitling der Göttinger nichts zu meckern, der Sound ist gut und kommt natürlich rüber, die Songs sind abwechslungsreich gestaltet und an der spieltechnischen Umsetzung kann man kein schlechtes Haar lassen. Lediglich den Klargesang kann man meiner Meinung nach weiter ausbauen, dann steht uns beim nächsten Mal etwas Großes bevor. Außerdem gefällt mir das Wechselspiel zwischen räudigen Black Metal- und kernigen Death Metal-Parts gepaart mit den vielen guten Melodien besonders gut, aber wer jetzt immer noch nicht überzeugt ist, der möge sich den Opener "Morals Muted", das starke "Destined To Repeat" oder den massiven und äußerst gelungenen Abschlusstrack "Spectacles", der mit gut 13 Minuten sehr opulent ausgefallen ist, zu Gemüte führen!
Beim Gesang drücke ich jetzt mal beide Augen zu und vergebe knappe fünf Punkte!

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

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