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Saint Deamon - In Shadows Lost From The Brave

Saint Deamon - In Shadows Lost From The Brave
Stil: Melodic Metal
VÖ: 25. Januar 2008
Zeit: 45:33
Label: Frontiers Records
Homepage: www.saintdeamon.se

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Saint Deamon ist aus der schwedisch-deutschen Melodic-Metal-Kapelle Dionysus hervorgegangen, allerdings ohne den Sänger mitzunehmen. Den haben sie sich bei Highland Glory geklaut. Nämlich Jan Thore Grefsted, der, man höre und staune, bei der zweiten Band des TNT-Gitarristen Ronny Lee Tekro - die sich Wild Willys Gang nennt - einmal einen gewissen Jorn Lande abgewechselt hat. Tolles Namedropping, oder?! Interessanter ist, dass Bandgründer und Trommler Ronny Milianowicz ein paar Songs für Primal Fear geschrieben und 2006 zusammen mit Uli Kusch (Helloweeen/Masterplan) und Joacim Cans (Hammerfall) die nicht ganz unbekannte Fußball-Hymne "Glorious" komponiert hat. Der Song ist dann auch direkt auf Platz sieben der schwedischen Charts gelandet.

Also, wir haben verstanden, dass es sich bei Saint Daemon zwar um ein Debutalbum handelt, aber keinesfalls um Neulinge oder Unbekannte im Metal-Zirkus. Nun aber mal zur Musik, und da wird ziemlich genau das abgeliefert, was die Referenzen versprechen. Klassischer Melodic-Metal im Stile von Sonata Arctica, Helloween und Hammerfall. Lustigerweise heißen die Lieder oft auch schon so wie die der Vorbilder, denen bewusst oder unbewusst nachgeeifert wird. Aber aufgepasst, bei dem Opener "My Judas" klappt das System nicht, klingt der doch nach Sonata Arctica und nicht nach den Hamburger Kürbisköpfen. "Ride Forever" dagegen lässt sich eindeutig Hammerfall zuordnen. Die elf Songs sind allesamt perfekt komponiert und klasse umgesetzt, musikalisch gibt's an der Truppe nichts auszusetzen. Der ein oder andere wird allerdings die Stimme von Herrn Grefsted - besonders wenn er versucht, böse oder aggressiv zu klingen ("The Burden") - ziemlich nervig finden. Applaus gibt's dagegen für die beiden Balladen "My Heart" und "My Sorrow", die sind wirklich großartig.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage: Brauchen wir wirklich noch eine Band, die genauso wie viele andere klingt? Im Falle von Saint Daemon würde ich das ganz klar mit ja beantworten. In Shadows Lost From The Brave ist ein in sich stimmiges, melodisches, von fähigen Musikern umgesetztes Album. Und Abwechslung im CD-Player kann ja in Zeiten, in denen weder Helloween noch Sonata Arctica nach sich selbst klingen, nicht schaden.

Sebbes

5 von 6 Punkten

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