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Tharaphita - Primeval Force

Tharaphita - Primeval Force
Stil: Pagan Metal
VÖ: 2005
Zeit: 41:08
Label: Nailboard Records
Homepage: www.estonianmetal.com/bands/tharaphita

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Da flattert bei uns ein ganzes Bundle estnischer Scheiben rein, die meisten davon nicht mehr frisch. Die zwei Tharphita-CDs reiß ich mir unter den Nagel. Na, dann wollen wir mal hören, was aus dem fernen Osteuropa an Metal so zu uns rüberkommt. Wie gesagt, taufrisch ist was anderes, ist Primeval Force doch bereits 2005 erschienen.
Was da aus den Boxen kommt klingt wie Bathory, vielleicht etwas chaotischer, dafür können die Vocals von Ank locker mit denen von Quorthon mithalten - ja, okay, ich geb's zu, das ist auch nicht besonderes schwierig, und viel besser ist die Stimme des Tharaphita-Mannes auf Primeval Force auch nicht - btw: warum klingen eigentlich alle osteuropäischen Stimmen nach exzessivem Wodkakonsum? Nun gut, schaut man sich die Bilder auf der Website an, so scheinen die Jungs dem Alkohol wohl nicht unbedingt abgeneigt zu sein.
Wer sind "die Jungs" überhaupt? Da hätten wir Ants Lill alias Ank an Gitarre und Micro, Kalev Lubbi aka Massacra am Bass, Marek Mihhailov alias Benton an der Gitarre, Drummer Meelis Piirsalu "Melu" und Kaido Haavandi "Draconic" am Keyboard.
Technisch ist der Output okay, die Produktion könnte stellenweise etwas präziser sein, auch wenn ich schon Schlimmeres zu Gehör bekommen habe.
Die Musikrichtung könnte man wohl am ehesten als Pagan Metal der alten Schule bezeichnen - eingängig, relativ einfach gestrickte Songmuster, schöne Gitarrenarbeit. Insgesamt ein relativ ruhiges Album mit vielen langsamen Passagen und Stücken. Ganz Bathory-like halt. Am Besten gefällt mir das erste Stück "Sorceress" mit schöner breiter Gitarre und kraftvoller Stimme. "Throne Of Bones" beginnt genial uns strahlt düstere Stimmung aus, leider ist der Refrain mit den cleanen Vocals ziemlich daneben. Ähnliches gilt für für "Tongue Of Flames". Mit "Destroyer Of Soul" ist dann auch ein schwarzmetallisches Stück auf der Scheibe gelandet. "Manalateekond" ist neben "10000 eestlast" das einzige Stück, welches in Estnisch gesungen wird, und auch eines meiner Favoriten. Schöne Black-Metal-Riffs, langsamer Gitarrensound zu kräftigem Schlagzeug. Der Rest ist Mittelmaß.
Ein eingefleischter Pagan-Fan sollte diese Scheibe in seiner Sammlung haben, ansonsten ist sie ein "Nice-To-Have", aber auch nichts, was man unbedingt gehört haben muss. Wer sich für Tharaphita interessiert, sollte sich meines Erachtens eher an die neue Scheibe Lidsatel Sünkjatel Radadel halten.

Tarnele

4 von 6 Punkten

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