7 Headbänga online
25.10.2019 Jane
01.11.2019 Joey DeMaio
08.11.2019 Annihilator
09.11.2019 Stormbringer Thrash Inferno 23
16.11.2019 Tanzt! Festival
11.04.2020 Dark Easter Metal Meeting
Reviews (10070)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Early Man

Interview:
Bible Of The Devil

Live-Bericht:
Joe Bonamassa

Video:
Grave Digger
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Borknagar kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Borknagar - Origin

Borknagar - Origin
Stil: Avantgarde Metal
VÖ: 27. Oktober 2006
Zeit: 36:10
Label: Century Media
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/borknagar

buy, mail, print

Borknagar sind seit jeher bekannt für ihren avantgardistischen und progressiven Black Metal, der nicht jedermanns Sache ist. Auf Origin schalten sie einen Gang zurück und präsentieren sich im wahrsten Sinne des Wortes Original. Das Album wurde komplett ohne elektronisch verzerrte Gitarren eingespielt, nur rein akustische Instrumente (Geigen, Celli, Flöten...) finden sich auf Album Nummer sieben der Bandgeschichte. Insgesamt neun Songs sind auf Origin zu hören, wobei "Oceans Rise" bereits vom 1998er Output The Archaic Course bekannt ist. Die restlichen acht Songs sind Neukompositionen, wobei "Signs" lediglich als kurzes instrumentales Zwischenstück in die Wertung einfließt.
Auch wenn sie auf die sonst üblichen Instrumente verzichtet haben, von ihrem eigentümlichen Weg sind die Norweger nicht viel abgekommen. Bestes Beispiel hierfür ist "White", der vom Wechselspiel zwischen laut und leise lebt und den Hang Borknagars zum Progressiven klar darstellt. Ein interessantes Stück. "The Human Nature" oder "Cynosure" schlagen in die gleiche Kerbe, interessante Darbietung, aber der Aha-Effekt bleibt irgendwie aus.
Vom Können her stehen Borknagar eh über jeden Zweifel, dafür sind sie auch schon zu lange im Geschäft. Und mit dem Schweden Vintersorg hat man auch einen sehr variablen und, wenn es sein muss, auch stimmgewaltigen Sänger in den eigenen Reihen. Von dieser Seite her kann also nichts anbrennen.
Und doch kann mich Origin auf Dauer nicht wirklich überzeugen. Zwar wächst das Album mit jedem Durchlauf (ein paar sollte man der Scheibe schon gönnen), doch irgendwann ist Schluss mit wachsen und Ernüchterung stellt sich ein. Vielleicht liegt es daran, dass die Songs vom Tempo her zu wenig variabel gehalten wurden, alles plätschert auf Dauer in einer Geschwindigkeit auf den Hörer ein und zu wenig bleibt hängen.

Ray

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de