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Kaos Krew - Under Destruction

Kaos Krew - Under Destruction
Stil: Industrial Metal
VÖ: Mai 2005
Zeit: 49:47
Label: Top Records
Homepage: www.kaoskrewmusic.com

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Hinter dem Namen Kaos Krew verbergen sich drei Finnen, die sich voll und ganz dem Industrial Metal gewidmet haben, einem Musikstil, welchen man bisher vom fernen Land der schönen Seen kaum wahrgenommen hat.
Mit dem Musikstil Industrial Metal verbindet man wohl in erster Linie harte und sehr basslastige Riffs, Synthesizer und tiefe Vocals mit durchaus kontroversen Texten. Diese Beschreibung dürfte so ziemlich auf Rammstein zutreffen, doch die Finnen betreten mit ihrem Debütalbum Under Destruction gänzlich anderes Terrain.
Das Album selbst ist bereits im Mai 2005 erschienen, jedoch ist dieses Nischenprodukt bisher kaum in den Medien aufgefallen, weswegen wir es euch an dieser Stelle näher bringen möchten.
Under Destruction startet mit einem sehr experimentell wirkenden Song "Pain", der zu Beginn mit sehr weichen und kaum verzerrten Gitarrenriffs startet, die bald darauf von synthetischen Drums begleitet werden. Auf einen eigenen Drummer musste die Kaos Krew bisher noch verzichten, weshalb Gitarrist Uffe Skog mit einem Drumcomputer aushilft.
Deutlich zu vernehmen ist die Bassgitarre, die mit harten und kräftigen Klängen zusammen mit den Drums den Rhythmus und das Tempo vergibt. Die Leadgitarre sticht durch fetzige und teils sehr verzerrte Akkorde hervor. Besonders zu erkennen ist, dass bei der Kaos Krew die Musik selbst im Vordergrund steht. "Pain" stellt zugleich den einzigen Song des gesamten Albums dar, der auf direkte Vocals zurückgreift. Sämtliche anderen Songs sind als reine Instrumentals zu verstehen.
Dementsprechend sind die sehr verzerrten Vocals in "Pain" auch deutlich zurückgeschraubt und nehmen eher eine Hintergrundposition ein.
Einige der Instrumentals, wie auch "Slowvater" werden zwar mit einzelnen Sprachpassagen verfeinert, allerdings sind diese äußerst knapp gehalten und stellen daher eher eine Hintergrundbegleitung dar. Im Vordergrund stehen die Instrumente, was insbesondere für die Leadgitarre gilt.

Mit ihrem Debütalbum haben die Finnen zugleich eine deutliche Abkehr des typischen Mainstream hervorgebracht, das durchaus eine Menge Potenzial bietet. Viel schöner als die synthetischen Drums wäre allerdings ein richtiges Schlagzeug gewesen. Mit dem aktuellen Album Devour zeigen sie hingegen, dass sie auch im Jahre 2006 auf dieses verzichtet haben.

Under Destruction dürfte sich aufgrund der teils sehr ruhigen Atmosphäre und des nicht zu schnellen Tempos sicherlich auch für die abendliche Unterhaltung, z.B. für die musikalische Untermalung beim Lesen eignen.

Mittlerweile ist die CD jedoch nur noch über www.recordoffice.net zu bekommen. Der Preis beträgt 10 Euro.

Mark

4 von 6 Punkten

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