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Debauchery - Rage Of The Bloodbeast

Debauchery - Rage Of The Bloodbeast
Stil: Death Metal
VÖ: 18. Oktober 2004
Zeit: 43:37
Label: Black Attakk
Homepage: www.debauchery.de
MySpace: www.myspace.com/debaucheryband

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Die Schwaben Debauchery pflügen mit ihrem neuen Langeisen Rage Of The Bloodbeast, ihrem zweiten nach der Eigenproduktion Kill Maim Burn, durch die Death Metal Landschaft. Wenn man bedenkt, dass die Jungs erst seit Februar 2003 ihr Unwesen treiben, verdient das hier vorliegende Album absolut Respekt. Klasse Produktion internationalen Florida-Formats, fettes tiefes Riffing, ein Sänger, der in bester Barnes-Manier die Gehörgange bis tief ins Knochenmark erschüttert und eine Rhythmussektion, die hart vorwärts treibend ballert.
Six Feet Under klingen an allen Ecken und Enden durch. Originalität wird sehr klein geschrieben und damit haben wir aber auch schon das einzige Manko der Scheibe. Die Jungs können spielen, die Songs sind gerade für Liveauftritte geschaffen. Kurz und gut, die Scheibe macht Laune. Zu den Songs. Elf sind es an der Zahl. Der Einsteiger "Blood For The Blood God" hypnotisiert mit der gegrunzten abgehackten Titeltextzeile. Da werden live die Fäuste gereckt. "Chainsaw Masturbation" lässt die Säge im Midtempo durch das gepeinigte Mädel gleiten. Der Song macht Spaß, der Textinhalt eher weniger. Nun gut, it's Goretime. Weiter geht's doomig groovend zum "Rage Of The Bloodbeast", da kann man die Nackenmuskulatur entspannen. Danke schön. Song Nummero sechs bildet eine kleine Ausnahme und rotzt mit vaderartigen Blastbeat nach vorne. "I Will Rape And Murder", das nimmt man Frontkreischer Thomas blind ab. Cool auch das im Refrain von einer Gitarrenmelodie(!) getragene "Wargrinder". Da hüpft es sich mit der Luftaxt schwingend nett durch Muttis Wohnstube. "Take My Pain" mit unterlegten Streichersamples und einem kleinen Pianopart schließt eine Scheibe ab, die Debauchery weiter nach vorne bringen wird und zeigt, dass durchaus Ansätze zur Eigenständigkeit vorhanden sind.

Wer eine klasse Kopie der Barnes-Truppe oder einfach eine geile Scheibe aus dem Groove-Todesblei-Metier braucht, kann blind zuschlagen. Ich freue mich schon auf die Liveauftritte der Jungs und hau' mir jetzt ein saftiges Schweinehack zwischen die Kiemen. Mahlzeit.

0 KommentareSiebi

4 von 6 Punkten

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