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Umbra Et Imago - Imago Picta

Umbra Et Imago - Imago Picta
Stil: Gothic Metal
VÖ: 07. April 2006
Zeit: CD 53:03 - DVD 155:00
Label: Spirit Production
Homepage: www.umbraetimago.de

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Livealben haben für mich immer einen Best-Of Charakter, hier macht auch Imago Picta keine Ausnahme. Nach rund 15 Jahren Bandgeschichte spricht eigentlich auch nichts dagegen. In dieser Zeit haben sich Umbra Et Imago eine treue Fanbasis erspielt, auch wenn nicht wenige ihnen Effekthascherei aufgrund der Bühnenshow nachsagen, bei der es regelmäßig viel nackte Haut zu sehen gibt. Aber das muss ja jeder für sich selber entscheiden. Die Band tut dies jedenfalls als Neid der anderen ab...
Das auf Rundling verewigte Konzert wurde am 14.01.2005 in Dresden mit sieben Kameras aufgezeichnet, wobei viel Wert auf Abwechslung gelegt wurde, was zu einer lebhaften Darstellung führte. Teilweise etwas zu lebhaft aufgrund des stellenweise recht hektischen Schnitts. Aber diese Momente halten sich in Grenzen. Was sehr gut gelungen ist, ist die Liveatmosphäre einzufangen, die wahlweise im Stereo oder Surround Sound durch die Boxen kommt. Das nenn' ich mal gelungen eingefangen. Auch halten sich die Dresdner Fans mit Beifall nicht zurück, wie es ja leider oft bei Gothic Konzerten der Fall ist. Hier steppt definitiv der Bär. Natürlich darf auch die Show mit nackten Mädels nicht fehlen, für die die Band ja schließlich bekannt ist. Hier musste man stellenweise Abstriche machen, denn aufgrund der deutschen Rechtsprechung gibt es diese Veröffentlichung in zwei Versionen: einmal unzensiert ab 18 und eine für die Jugend freigegebene. Leider lag mir zu Rezension nur die indizierte Version vor. Aber es sei angemerkt, dass sich diese Indizierung nur auf die Kameraeinstellungen bezieht, bei den Songs oder gar der Länge hat man keine Abstriche zu verzeichnen. Zudem kann man sich die wenigen Szenen, bei denen diese Kameraeinstellungen zum Tragen kommen, trotzdem lebhaft vorstellen.
Und wie es sich für eine Live Scheibe gehört werden allerlei Hits der Band zum Besten gegeben: "Märchenlied", "Schlag Mich", "Sagt Nein", "Ein Letztes Mal" oder "Lieber Gott". Den Schlusspunkt nach gut 74 Minuten Unterhaltung setzt dann "Rock Me Amadeus", welches uns ja von Falco in bester Erinnerung ist.
Als Bonus Material hat man sich für einen Dialog zwischen Mozart und Lutz entschieden, die etwas aus dem Nähkästchen plaudern, z.B. über das erste Treffen der Jungs oder die allseits beliebten Groupies. Eine Führung durch die Straße E, wo das Konzert aufgezeichnet wurde, ist ebenso vorhanden wie ein Rückblick auf die Bandgeschichte bei der es allerlei skurrile Aufnahmen aus den Gründungsjahren zu bestaunen gibt, die mit einer gehörigen Portion Selbstironie von den Bandmitgliedern selbst kommentiert werden. Das beweist, dass man als Anhänger der Gothic Szene nicht unbedingt zum Lachen in den Keller verschwinden muss. Was allerdings etwas den Gesamteindruck trübt ist, dass Teile des Dialogs Mozart/Lutz hier ebenso Verwendung finden.
Die beiliegende Audio-CD bietet zum Abschluss noch eine um vier Songs abgespeckte Version des Konzert-Mitschnitts.

Ray

Ohne Wertung

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