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Regicide - Break The Silence

Regicide - Break The Silence
Stil: Progressive Gothic Rock
VÖ: 24. Februar 2006
Zeit: 51:19
Label: FAME Recordings
Homepage: www.regici.de

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Und aus dem Nichts erklingt eine Geige, die die Tonleitern rauf und runter saust... Erinnert irgendwie an neuere Apocalyptica, eine Frauenstimme erklingt in glockenklarer Stimme um nach einer knappen Minute mit dem männlichen Gesangspart ein Duell zu liefern was dann in einem sehr eindringlichen Refrain mündet, und dann im Refrain wieder diese Geige...

Die Rede ist von Regicide, einer Newcomerband aus Oldenburg. Mystisch und mit klassischen Themen kombiniert, versetzen sie den Hörer in einen Zustand der Ekstase. Ganz neu ist das sicherlich nicht, da so ähnlich Subway to Sally oder auch mit Abstrichen Schandmaul agieren, aber die Dichte an Melodien und Hooklines ist derart intensiv, dass man sprichwörtlich an die Boxen gefesselt wird. Der Lead Gesang von Frontfrau Frauke Richter kann durchaus mit internationalen Größen wie Cristina Scabbia (Lacuna Coil), Sharon den Adel (Within Temptation) oder Liv Kristine (Leaves' Eyes, Ex-Theater of Tragedy) standhalten. Frontmann Timo Südhoff steht allerdings dem Gesang in nichts nach!! Die Gitarrenarbeit von Bandgründer Jan Janssen ist sehr songdienlich und die Geigenkünste von Jonna Wilms sind beeindruckend und geben den Arrangements eine sehr eigene Note, Klasse!!
Regicide in eine Schublade zu stecken fällt schwer, da sie, wie schon erwähnt, mit Mitteln aus unterschiedlichsten Stilrichtungen experimentieren, am ehesten lässt sich ihre Musik mit einer Mixtur aus Klassik, Progressive Rock, Gothic und leichten Pop Einflüssen beschreiben. Produziert wurde das Album von einem gewissen Herrn Christian Wolff (dem ein oder anderen sollte der Name durch seine Mitarbeit bei Rage bekannt sein), der seine Arbeit hier mehr als gut machte! Die siebenköpfige Truppe ist gut bis perfekt aufeinander abgestimmt und gerade durch diese Homogenität packt ihre Musik den Hörer bereits nach den ersten Hördurchgängen. Ganz egal ob es im Opener "Plastic Dove", im Titeltrack "Break The Silence" oder im letzten Track "Perfect Strings" ist!

Somit ist Break The Silence jedem zu empfehlen, der mit oben genannten Einflüssen was anfangen kann aber auch allen toleranten Metallern! Wer's immer noch nicht glauben will, soll in "Plastic Dove", "Forgotten Promises", "The Hanger-On", "Nothing In Here", der klasse (Halb)Ballade "This Unpredictable Life" oder im Titelsong nachhören! Sehr cool ist auch die Umsetzung von Albumtitel zu Albumcover! Mir ist das Album die volle Punktzahl wert! Allein schon wegen der Geige...

Andi

6 von 6 Punkten

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