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The Berzerker - World Of Lies

The Berzerker - World Of Lies
Stil: Industrial Death Metal
VÖ: 30. Januar 2006
Zeit: 60:25
Label: Earache
Homepage: www.theberzerker.com

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Von Down Under kommt dieser Silberling in meinen Player geflattert. Bislang waren mir die Australier kein Begriff, obwohl sie bereits zwei Alben auf den Markt gebracht haben (das selbstbetitelte Debut 2000 und Dissimulate 2002). Ursprünglich anno 1995 als Solo-Projekt ins Leben gerufen, hat man sich dann doch entschlossen, die Sache als Band weiter zu verfolgen.

Inwieweit sich der aktuelle Longplayer nun von den Vorgängern unterscheidet, vermag ich aufgrund Unkenntnis eben dieser nicht zu beurteilen. Was ich allerdings weiß ist, dass das Teil ordentlich Popo tritt. Die Band beschreibt ihren Sound sehr treffend als Industrial Death Metal. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Durch insgesamt zwölf Songs wird geknüppelt und geholzt, dass kein Auge trocken bleibt. Zeit zum Verschnaufen hat man hier keine, nur das abschließende "Farewell" ist als krasser Gegensatz zu den restlichen Knüppel-aus-dem-Sack-Songs schon extrem doomig gehalten, wobei das immer wieder kehrende Riff schon fast hypnotisierende Wirkung hat. Dem Song vorangestellt sind viereinhalb Minuten Stille, treffend "............" betitelt. Wieso, weshalb, warum, weiß kein Mensch, aber als Hidden-Track kann man somit "Farewell" nicht mehr bezeichnen. Das wird wohl das Geheimnis der Band bleiben.
Ansonsten regiert hier die Axt im Walde, jedes auch nur ansatzweise aufkeimende Soundloch wird gnadenlos in Highspeed zugeholzt. Wobei ich bei der ein oder anderen Stelle den Eindruck habe, Angelo Sasso auf Acid sitzt hinter den Kesseln, so tight und ultraschnell und präzise wie ein Uhrwerk werden die Drums bearbeitet, dass es schon fast nicht mehr von dieser Welt ist.

Einziges Manko ist leider der Sound, der zwar wuchtig und fett, aber doch etwas zu viel des Guten ist. Der Bass wummert jedenfalls schon im roten Bereich, was den Sound verwaschen klingen lässt. Der Rest ist wie gesagt fett, aber dadurch gehen an manchen Stellen die zweistimmigen Vocals unter, die dann gegen die Gitarren verlieren.
Ansonsten für alle Highspeed-Fetischisten zu empfehlen.

Ray

4 von 6 Punkten

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