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Kaptain Sun - Blood, Rock N'Roll & Black Angels

Kaptain Sun - Blood, Rock N'Roll & Black Angels
Stil: Rock'n'Death'n'Roll
VÖ: 21. September 2005
Zeit: 30:14
Label: Metal Breed Records
Homepage: www.kaptainsun.com

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Clandestine kennt vielleicht der ein oder andere noch, die 1993 gegründete Kapelle schipperte im Fahrwasser von Gothic/Düster Kapellen wie Paradise Lost und My Dying Bride und mündete schließlich 1998 aufgrund stilistischer Verschiebungen und der berühmten Weiterentwicklung in Kaptain Sun. Die wiederum veröffentlichten mit Rage Of Achilles Records im Rücken anno 2000 die EP Trip To Vortex und 2003 über dasselbe Label ihr Debüt Rainbowride.

Wie der Titel der zweiten Scheibe schon verrät machen Kaptain Sun Rock'n'Roll, aber nicht diesen Gute-Laune-Sommer-Hit Rock'n'Roll, sondern eine zum einen viel düstere, zum anderen eine viel härtere Version, Death'n'Roll könnte man schon fast sagen, was die vielen Metal-kompatiblen Riffs und das wuchtige Schlagzeugspiel untermauern. So brettern Kaptain Sun meist im gehobeneren Tempo durch die Botanik und unterschreiten dabei nie ein gewisses Maß an Härte. Schön zu hören beim Mitgröhler "Thriller", dem mit knackiger Double-Bass beginnenden "Self Destruction" und dem zwar langsameren, dafür aber umso mehr groovenden "Crystallized", die zu den besseren Kompositionen der Schweden gehören. Erinnert mich an einen Bastard aus neueren Gorefest, Motörhead, Cathedral, Lordi und Black Label Society.
Man ahnt aber schon, dass nicht alle Songs gleich gut sind. Das macht sich vor allem im weiteren Verlauf des Albums bemerkbar, das trotz der kurzen Spielzeit gegen Ende hin die Spannung immer weniger aufrecht erhalten kann. Dazu trägt sicherlich auch der phasenweise extrem nervige Schlagzeugsound bei. Die Toms und die Bass Drum klingen manchmal sowas von blechern, dass es kein Spaß mehr ist.

Kaptain Sun zeigen hier sicherlich gute bis sehr gute Ansätze, die es aus zu bauen gilt und ich sehe keinen Grund, warum das mit dem nächsten Album nicht machbar sein sollte. Mit dem suboptimalen Schlagzeugsound und der immer mehr aufkeimenden Langeweile gegen Ende des Albums hin, bleibt hier nur eine mittlere Benotung.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

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