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Xcarnation - Grounded

Xcarnation - Grounded
Stil: Industrial Folk Progressive Rock
VÖ: 19. September 2005
Zeit: 47:48
Label: Frontiers Records
Homepage: -

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Gar nicht schlecht: Ein musikalisches Multitalent aus Istanbul nimmt mit Rod Morgenstein und noch ein paar anderen Rock-Landstreichern eine CD auf. Darunter unter anderem Pat Mastelloto (King Crimson) und Reb Reach (Dokken, Whitesnake). Mit im Boot auch noch ein Haufen traditioneller türkischer Musiker.
Dass Xcarnation dennoch kein inspirationsloses Allstar-Projekt ist, liegt daran, dass Kopf Cerek Eroglu die kreativen Zügel fest in der Hand hält. Er hat die Songs geschrieben, er singt selber und so wie es aussieht hat er Grounded auch noch selber produziert.

Dabei sind ein paar recht interessante Stücke herausgekommen, die wie eben Istanbul wirklich zwischen den Kulturen stehen. Musikalisch prallen vor allem Metal, elektronische Musik sowie türkische Folklore aufeinander.
Gar nicht schlecht zum Beispiel das langsame "Reason To Believe" mit Folklore-Einsprengseln. Hingegen sehr elektronisch, aber ein echter Killer: "Lucky Day", wieder mit orientalischen Instrumenten garniert. "Take A Deep Breath" hört sich über weite Teile nach King's X an.
Auch ziemlich begeistert hat mich "Willing To Wait". Man könnte vielleicht sagen: Oriental Cafe del Mar Metal. Oder äh... Folklore Industrial. Sehr geil jedenfalls.

Wie soll ich sagen: Wer, wie ich, neben Dream Theater und Konsorten auch auf Sachen wie Massive Attack abfährt, der wird sich nicht mehr einkriegen vor Freude. Hier kommt der fiese Elektronik-Beat-Angriff nicht allein, sondern flankiert von groovig-progressiv-industriellen Gitarrenriffs und Rod Morgensteins geilen Drums sowie traditionellen Flötenklängen. Stichwort auf jeden Fall auch: Nine Inch Nails. Klingt chaotisch, funktioniert aber eigentlich fast immer.
Und ist, wie auch der überwiegende Rest dieses Albums für wirklich sehr (!) Aufgeschlossene sicher ein Ohr wert.

Tankred

4 von 6 Punkten

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