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Coheed And Cambria - Good Apollo, I'm Burning Star IV, Volume 1: From Fear Through The Eyes Of Mad

Coheed And Cambria - Good Apollo, I'm Burning Star IV, Volume 1: From Fear Through The Eyes Of Mad
Stil: Progressiver Emocore
VÖ: 19. September 2005
Zeit: 61:22
Label: BMG
Homepage: www.coheedandcambria.com

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Wenn George Lucas da mal nichts gegen hat - einfach abkupfern, phhhh! Bringen die Jungs mit ihrer dritten CD den vierten Teil einer vierteiligen Science-Fiction-Saga an den Start - und der erste Teil fehlt noch!! Nene, so nicht Jungs!!! Review fertig - null Punkte!!!

Hehe... wenn ich das durchgezogen hätte, könnte ich mir das Tippen der nächsten Zeilen sparen. Da ich aber ein ziemlich netter Zeitgenosse bin, mach ich so was natürlich nicht. Dazu ist der neue Coheed und Cambria Silberling einfach nur lecker - locker flockiger Emorock, garniert mit einigen progressiven Farbtupfern - so dass es eine Schande wäre, ihn einfach unter den Tisch fallen zu lassen (und das für einen schlechten Eingangsgag!). Na egal...

Die Scheibe beginnt mit "Keeping The Blade" etwas ungewöhnlich für eine Emocorescheibe, gibt es auf dem Opener doch zuerst ruhige Streicher- und Pianoklänge zu hören, die eher an eine Oper als an eine Rockscheibe erinnern. Aber das macht ja nichts, denn das entspannende Intro leitet die Scheibe schön langsam ein, bevor es mit "Always & Never" fast genauso entspannt weiter geht. Zwar ist der Song kein weiteres Intro, aber genauso ruhig und entspannt - erinnert mich sehr an die letzte Pink Floyd. Aber dann, mit "Welcome Home" geht es endlich rockig zur Sache - schön stampfende Gitarrenriffs, das Ganze unterlegt mit einem fetten Orchester - schön bombastisch. Jetzt folgen sieben mehr oder weniger schnelle Emocore Nummern, die alle ohne Ausnahme begeistern und einen das Gaspedal im Cabrio weiter durchdrücken lassen. Wenn kein Sommer ist, leg' diese Scheibe ein und lass' die Sonne rein!

Als Krönung gibt es dann zum Abschluss eine Quatrologie in der Quatrologie. "The Willing Well" - bestehend aus vier Teilen - bietet mit knapp 28 Minuten ein packendes Finale einer Scheibe, die süchtig macht. Etwas gewöhnungsbedürftig ist zwar die hohe Stimme von Sänger Claudio Sanchez, der sehr an Geddy Lee von den Prog-Göttern Rush erinnert, was ja eigentlich nur ein Kompliment sein kann. Aber Sänger in dieser Stimmlage sind halt einfach nicht jedermanns Sache.
Egal, denn ansonsten ist Good Apollo, I'm Burning Star IV, Volume 1 einfach nur eine geniale Scheibe, die sicher jeder Fan von progressivem Emorock begeistern wird. Schöne Melodien, verschachtelte Songs, lang anhaltender Genuss - was will man mehr?!?! Da sollte sogar George Lucas mit den Jungs aus New Jersey zufrieden sein. They break for nobody!

Thorsten

5 von 6 Punkten

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