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Ablaze My Sorrow - Among Ashes And Monoliths

Ablaze My Sorrow - Among Ashes And Monoliths
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 12. Februar 2021
Zeit: 47:10
Label: Black Lion Productions
Homepage: -

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Sie waren dabei, als Anfang der 1990er der Melodic-Death-Zug in Göteborg ins Rollen kam, allerdings erwiesen sich Ablaze My Sorrow in den Folgejahren nicht unbedingt als die Tüchtigsten ihrer Zunft. So ist das anstehende Werk Among Ashes And Monoliths gerade einmal das fünfte Studioalbum in 27 Jahren, wobei man eine zehnjährige Auszeit da fairer Weise nicht außen vor lassen darf. Vielleicht ist es aber auch ganz gut so, dass sich diese Truppe etwas mehr Zeit nimmt als andere. Während sich nämlich die Kollegen von In Flames oder Dark Tranquillity mit der Zeit sehr weit von ihren Wurzeln entfernt und stets versucht haben im Trend zu bleiben, klingen Ablaze My Sorrow auch im Jahr 2021 noch erfrischend ursprünglich, als wäre die Zeit seit 1994 stehen geblieben.

Der Opener "My Sorrow", zu dem es ein Lyric-Video im Netz gibt, schwingt in sicherer Balance zwischen Schwermut und Angriffslust, so wie man es von den Schweden seit Beginn an gewohnt ist. Auch der Titeltrack und das mitreißende "Grift" - beides unbedingte Anspieltipps - hauen in dieselbe Kerbe und strotzen nur so vor Energie und Tatendrang. Mit schönen Melodien, mit Klargesang ("Black Waters"), ausnahmsweise auch mit einer weiblichen Stimme ("Her Cold Embrace") oder folkloristischen Flöten ("The Cavernous Deep") wissen sich viele der Songs beim Hörer einzuschmeicheln. Auf der anderen Seite machen schwarz getünchte Teufeleien wie "Dark Chasm" und insbesondere "Nonexistence" unmissverständlich klar, dass mit dieser Truppe nicht gut Kirschen essen ist, wenn's darauf ankommt. Am Ende ist es wohl dieser Twist der Emotionen, der Among Ashes And Monoliths so kurzweilig und faszinierend macht. Wer den Sound von At The Gates und Gates Of Ishtar schmerzlich vermisst, der wird beim neuen Dreher von Ablaze My Sorrow definitiv fündig!

Dagger

5 von 6 Punkten

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