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Crystal Viper - The Cult

Crystal Viper - The Cult
Stil: Power Metal
VÖ: 29. Januar 2021
Zeit: LP 43:43 - CD 44:21
Label: Listenable Records
Homepage: www.crystalviper.com

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Als nationales Aushängeschild in Sachen polnischem Power Metal erweist sich die Band Crystal Viper als pflichtbewusst und versorgt ihre Fans in schöner Regelmäßigkeit mit neuem Material. Zwei Jahre nach dem letzten Streich Tales Of Fire And Ice kommt nun der achte und schlicht The Cult betitelte Dreher in die Regale und eröffnet nach mystischem Intro erwartungsgemäß stürmisch mit dem im wahrsten Sinne des Wortes kultigen Titeltrack. Die Truppe um Font-Sirene Marta Gabriel hat es gerne schnell und dennoch haben die Polen mit der Zeit gelernt, dass der Weg zum Erfolg nicht zwangsläufig über die Autobahn mit 180 km/h verläuft. So wird beim folgenden "Whispers From Beyond" der Fuß vom Gas genommen, wodurch die stimmungsvolle und kraftvolle Nummer mindestens so effektiv rüber kommt wie der rasante Einstieg.

Während Crystal Viper im weiteren Verlauf des Albums die Balance zwischen hitzig und besonnen halten, bekommt der Fan was er erwartet. Den Songs fehlt es auch dieses Mal nicht an Querverweisen zu frühen Erfolgen namhafter Acts wie Accept, Blind Guardian oder Warlock. Dabei erinnert das eröffnende und mittelalterlich anmutende Riff von "Sleeping Giants" an den Song "The Last Axeman", geht die Sache aber wesentlich entspannter an als der alte Klassiker vom 2007er Debüt. Auch "The Calling" besitzt dieses gewisse mittelalterliche Flair und weiß mit einem knackigen Refrain zu überzeugen. Old School bis in Mark verweist das Riff in "Forgotten Land" an die glorreichen 80er und macht den eingängigen Song zum unbedingten Anspieltipp. Wer Crystal Viper kennt wird wissen, dass das Album nicht ohne Cover-Version auskommen kann. Auf der blauen Vinyl-Edition wäre das der Satan-Song "Trial By Fire" und auf der CD findet sich zum Abschluss "Coming Home" von King Diamond. Dabei meistert Frau Gabriel die hohe Falsettstimme dermaßen bravourös und klingt bei den dämonischen Screams dermaßen giftig, dass dem King persönlich nichts anderes übrig bleiben wird, als den Zylinder zu ziehen. Vielleicht finden sich auf The Cult nicht die stärksten Songs in der Karriere von Crystal Viper, die achte Vorstellung liefert aber durch die Bank solides Material und allerhand Melodien, die hängen bleiben.

Dagger

5 von 6 Punkten

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