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Eternal Storm - Come The Tide

Eternal Storm - Come The Tide
Stil: Melodic Death Metal
VÖ: 23. August 2019
Zeit: 59:08
Label: Transcending Obscurity Records
Homepage: www.facebook.com/eternalstormofficial
MySpace: www.myspace.com/eternalstormofficial

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Ein Sturm zieht auf! Ob er dann auch ewig währt, muss sich zwar erst noch herausstellen, aber zumindest den Auftakt ihres ersten Longplayers Come The Tide haben Eternal Storm wahrhaft stürmisch gestaltet. Im Opener "Through The Wall Of Light Pt. I" treffen rasende Drums auf dicke Gitarrenwände und eine hymnische Melodie, dass man sich an Frühwerke von Catamenia erinnert fühlt. Doch noch während dieser ersten Nummer wechseln die Musiker ihr Fahrwasser - weg von schwarzmetallischen Anleihen mitsamt dem genretypischen Keifen, hin zu melodischem und schwermütigem Death Metal, wie er fortan das Gros des Materials dominieren soll. In der folgenden Fortsetzung des Openers gehen die Spanier noch einen Schritt weiter, spielen mit Akustikgitarre und Saxophon, während die Lyrics mit klarer, trauriger Stimme vorgetragen werden, ehe das Tempo allmählich wieder an Fahrt aufnimmt und auch dieser zweite Track zur Death-Metal-Hymne gerät.

Über allem schwebt dabei eine grandiose Leadgitarre, die das breite Spektrum an Emotionen dieses Albums auf souveräne Weise transportiert. Synthesizer und eingeflochtene Akustikgitarren unterstützen und werden bei Eternal Storm punktuell, effektiv, aber niemals aufdringlich eingesetzt. Während der meist überlangen Kompositionen pendeln die Musiker zwischen großen Melodien, wilder Raserei, wie etwa in "The Mountain", oder heftigem Death Metal, der in "The Scarlet Lake" einen aggressiven Höhepunkt erlebt. Erstaunlich dabei: Eternal Storm schaffen es auch ohne zwingenden Gassenhauer über die gesamte Spielzeit von knapp einer Stunde spannend zu bleiben und bei jedem Durchlauf weitere Details zu offenbaren. Eine kleine Armada an Gastmusikern, eine druckvolle und transparente Produktion und nicht zuletzt das stimmige und atmosphärische Albumcover vollenden ein Album, das man optisch und musikalisch wohl eher im hohen Norden Europas angesiedelt hätte. Ein beeindruckendes Stück Death Metal von der vielleicht finnischsten Band Spaniens, bei dem Fans von Omnium Gatherum, Insomnium und Eternal Tears Of Sorrow voll auf ihre Kosten kommen dürften!

Dagger

5 von 6 Punkten

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