16 Headbänga online
22.11.2018 Tesseract
23.11.2018 Velvet Viper
23.11.2018 Doro
24.11.2018 Black Stone Cherry
26.11.2018 Mantar
27.11.2018 Takida
Reviews (10016)
Navigation
Artikel des Tages
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Helsott kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Helsott - Slaves And Gods

Helsott - Slaves And Gods
Stil: Pagan Metal
VÖ: 12. Oktober 2018
Zeit: 46:47
Label: M-Theory
Homepage: www.helsott.com

buy, mail, print

Die kalifornischen Möchtegern-Skandinavier von Helsott machen mit ihrem zweiten Longplayer Slaves And Gods stilistisch genau dort weiter, wo sie kürzlich mit der EP The Healer aufgehört haben. Nach einigen Konzertreisen in Europa versucht die Band nun offenbar so ziemlich alles in ihren Songs unterzubringen, was sie in der europäischen Pagan-Metal-Szene gehört hat. Im typischen Mix zwischen Death, Heavy und Folk Metal finden sich neben tiefen Growls und heiseren Screams immer wieder pathetisch klar gesungene Passagen von Männlein und Weiblein. Auch epische Synthesizer dürfen dabei selbstverständlich nicht fehlen. Helsott gehen nun aber noch einen Schritt weiter und haben für das neue Werk eine kleine Armada an Gastmusikern der Bands Arkona, Trollfest, Elvenking und Equilibrium verpflichtet, von denen oft gleich mehrere pro Song eingesetzt werden. Vielleicht erhofft man sich ja, dass das Material dann umso besser in der europäischen Szene Fuß fassen kann.

Ob diese Rechnung am Ende aufgeht, muss allerdings mit einem dicken Fragezeichen versehen werden. Grundsätzlich ist die Marschrichtung von Helsott schon nicht verkehrt, sie wollen nur einfach zu viel. Irgendwie wirken die Songs zu oft überfrachtet mit zu vielen Ideen und Gesangsbeiträgen, so dass man nicht selten den roten Faden vermisst. Dazu kommt noch, dass es Slaves And Gods einfach an herausragenden Liedern mangelt, die den szenebewanderten Pagan-Fan dann tatsächlich aus der Reserve locken können. Denn sind wir doch mal ehrlich - in diesem Metier ist das meiste doch bereits gesagt und schon zigmal wiederholt worden.

Davon abgesehen mangelt es Helsott an guten Ansätzen keinesfalls. Vereinzelte Nummern, wie der Titeltrack, das spritzige "Honor Thy Valkyrie" und das rockige Tom-Petty-Cover "Runin' Down A Dream" lassen sich als Anspieltipps empfehlen. Summa summarum müssen Helsott in Sachen Songwriting aber noch nachbessern und Ballast über Bord werfen. In diesem Fall wäre weniger sicherlich mehr gewesen.

Dagger

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de