7 Headbänga online
20.07.2018 Pro-pain
22.07.2018 Ignis Fatuu
23.07.2018 Gruesome
24.07.2018 Iced Earth
26.07.2018 Suffocation
28.07.2018 Rock The King
Reviews (9989)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Spirit Corpse

Interview:
Over Us Eden

Live-Bericht:
Undead Funeral

Video:
Ancient
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Destructor kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Destructor - Decibel Casualties

Destructor - Decibel Casualties
Stil: Thrash / Speed Metal
VÖ: 09. Juni 2017
Zeit: 35:25
Label: Pure Steel Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/maximumdestructor

buy, mail, print

Hey! Are you ready? We are ready! Ja, Destructor sind bereit und sie wollen es noch einmal wissen. Nachdem 2016 das einst verschollene Zweitwerk Back In Bondage das Licht der Welt erblicken durfte, legen die alten Recken aus Cleveland nun eine ordentliche Schippe brandneuer Songs oben drauf. Dabei schwingen sie ihre Abrissbirne mit dermaßen viel Tempo und Begeisterung, dass sie dabei glatt vergessen, zwischendurch auch einmal eine Verschnaufpause einzulegen.

Gleich der rasante Opener "Restore Chaos" schleudert den Hörer mit seinem raubeinigen Mix aus Thrash und Speed Metal weit zurück bis in die 1980er Jahre. Auch die nächsten Tracks "Keep The Faith" und "Metal Spike Deep" lassen sich da nicht lumpen und liefern Riffs und Soli vom Allerfeinsten. Dass die Herren Overkill, Flammable & Co dann doch schon ein paar Jahre auf dem Buckel haben, hört man diesen Songs zu keiner Sekunde an! "We Are Ready" sticht mit seinem eher ungewöhnlichen und eingangs zitierten Refrain heraus, ehe "The Last Days" ein wahres Gitarren-Inferno entfacht. Das instrumentale "Firey Winds" legt den Fokus dann tatsächlich etwas mehr auf Melodie und leitet über zur essenziellen, wie programmatischen Hymne "Metal Till Death". Den Schlusspunkt setzt das boshaft-atmosphärische "In Hell", das dann tatsächlich zwischendrin deutlich das Tempo raus nimmt und tolle Gitarrenharmonien auffährt, ehe der Viere für den Endspurt beschleunigt.

Nach 35 Minuten ist der tollwütige Trip in die Vergangenheit dann auch schon wieder vorüber. Das ganz große Songwriting darf man dabei von Destructor sicherlich nicht erwarten und auch ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Album nicht geschadet. Andererseits findet man auf Decibel Casualties auch keinen einzigen Aussetzer, dafür aber Energie und Spielfreude im Überfluss.

Dagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de