16 Headbänga online
20.04.2018 Kids Of Adelaide
25.04.2018 Primordial
26.04.2018 The Dead Daisies
27.04.2018 Impericon Festival 2018
28.04.2018 Cor
29.04.2018 Havok
29.04.2018 Ohrenfeindt
MinReviews (9970)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Graveyard

Interview:
Abandoned

Live-Bericht:
Coppelius

Video:
Borknagar
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Vintersorg kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Vintersorg - Till Fjälls Del II

Vintersorg - Till Fjälls Del II
Stil: Folk Black Metal
VÖ: 30. Juni 2017
Zeit: CD1 51:21 CD2 24:59
Label: Napalm Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/vintersorganic

buy, mail, print

Mein geschätzter Kollege Dagger hat es beim Blick auf das 2014er Album Naturbal bereits treffend erwähnt: Vintersorg müssen sich seit Jahren an ihren beiden ersten Alben messen lassen, denn mit ihrem Debutalbum Till Fjälls anno 1998 sowie Ödemarkens Son nur ein Jahr später haben die Schweden damals bereits Meilensteine erschaffen und zugleich die Messlatte für sich selbst verdammt hoch gelegt. Mit der Zeit wurden dann die musikalischen Themen wissenschaftlicher und das Songwriting progressiver, was nicht jedermanns Sache war. Nun aber schlägt man gänzlich andere, sprich alte und zugleich neue Saiten an.
Denn wie es der Titel bereits vermuten lässt, besinnt man sich auf seine Anfänge und streift nun wieder durch einsame, majestätische Gebirgszüge, widmet sich der gewaltigen Natur sowie den nordischen Mythen. Gut, diese werden wohl den nicht norwegisch sprechenden Fans weitestgehend verborgen bleiben, aber wie heißt es doch so schön: Let the music do the talking.
Till Fjälls del II braucht nicht den Vergleich zum Debutalbum zu scheuen, ähnlich epochal-majestätisch gehen Mr. Hedlund und seine Mannen auch anno 2017 zu Werke. Das Album hat alles, was man braucht aber so nicht mehr erwartet hätte: eingängige Melodiebögen, opulente Passagen, ein stimmungsvolles Wechselspiel zwischen ruhigen Passagen und schwarzmetallischer Härte sowie einen nicht geringen Teil Folk. Sei es beim treibenden Opener "Jökelväktaren" oder das von ruhigen Pianoklängen eingeläutete "Fjällets Mäktiga Mur", welches sich im Verlauf stetig steigert. Dagegen wartet "Lavin" mit einem schönen Wechselspiel zwischen ruhigeren Passagen und brachialem Black Metal auf. Dieses Album läuft nun schon geraumer Zeit auf Dauerrotation und ständig entdeckt man neue Elemente. Das mag auch zum Teil an den Spielzeiten der Songs liegen, denn immerhin sieben der 13 Songs (zählt man die CD 2 Tillbaka Till Källorna hinzu) dauern über sechs Minuten. Aber genau das ist ja auch die Kunst, den Spannungsbogen über diese Spielzeiten hinweg gespannt zu halten.
Wem Till Fjälls ein Begriff ist, sollte hier unbedingt zugreifen.

0 KommentareRay

6 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Zephyra - The Darkest Black (Single)
Vorheriges Review: Orden Ogan - Gunmen

© www.heavyhardes.de