13 Headbänga online
22.07.2018 Ignis Fatuu
23.07.2018 Gruesome
24.07.2018 Iced Earth
26.07.2018 Suffocation
28.07.2018 Rock The King
29.07.2018 Night Demon
Reviews (9990)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Fall From Grace

Interview:
Rudra

Live-Bericht:
Kim Wilde

Video:
Cavalera Conspiracy
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Orden Ogan kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Orden Ogan - Gunmen

Orden Ogan - Gunmen
Stil: Melodic Power Metal
VÖ: 07. Juli 2017
Zeit: 56:43
Label: AFM Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/ordenogan

buy, mail, print

Das fünfte Album der Arnsberger hat es wirklich in sich. Gut, über diese deutsche Power Metal-Institution muss man nicht wirklich keine großen Worte mehr verlieren, aber das, was einem hier entgegen schallt, ist schon aller Ehren wert.
Sofort bei den ersten Klängen des Openers und Titelsongs merkt man, dass hier die Devise "Klotzen statt kleckern" verfolgt wird. Mit einem recht opulenten Einstieg wird "Gunmen" eingeläutet, ehe der Song schnell Fahrt aufnimmt und in einem bombastischen, mehrstimmigen Chor beim Refrain endet. Die Jungs wissen, was sie können und das zeigen sie auch. Allerdings, und das sei bereits an dieser Stelle vermerkt, ist es ab und an etwas "too much", was hier geboten wird, denn dieses Muster des "eingängige Melodien treffen auf treibendes Drumming und gipfeln in einem mehrstimmigen, eingängigen Refrain" zieht sich durch die gesamte Spieldauer. Das ist jetzt zwar nicht unbedingt schlecht, aber ein klein wenig mehr Abwechslung hätte hier gut getan. Denn Orden Ogan verlassen sich schon ziemlich auf die Durchschlagskraft ihrer Chöre. Doch genug der Nörgelei, kommen wir zum Gute-Laune-Faktor. Auch dieser kommt hier nicht zu kurz. Nehmen wir hier das über alle Gezeiten hinweg galoppierende "Vampire In Ghost Town", bei dem man sich im Sattel durch die Prärie reiten sieht. Für den ruhigen Einstieg zu "Come With Me To The Other Side" konnte man zudem keine Geringere als Liv Kristine gewinnen... also alles richtig gemacht. Der Song erinnert mich ab und an aufgrund der Stimmfarbe sowie der Machart beim Refrain an Blind Guardian, aber diesen Vergleich hören die Jungs wohl nicht zum ersten Mal und dieser wird wohl auch noch in Zukunft an ihnen haften. Aufgrund des epochalen Faktors führe ich hier noch Avantasia mit an, denn wie bereits eingangs erwähnt sparen die Jungs nicht mit monumentalen Elementen.
Gunmen zeigt deutlich, dass Orden Ogan zur Speerspitze des deutschen Power Metal zählen.

Ray

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de