11 Headbänga online
18.11.2017 Tanzt! 2017
22.11.2017 W.A.S.P.
23.11.2017 Testament
24.11.2017 Manowar
25.11.2017 Manowar
28.11.2017 Europe
29.11.2017 Solstafir
MinReviews (9921)
MinNavigation
MinKommentare
MinArtikel des Tages
Review:
Spike

Interview:
Stam1na

Live-Bericht:
Suffering Live Festival

Video:
Despised Icon
MinRSS RSS
MinAtom Atom
MinIn eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Alestorm kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Alestorm - No Grave But The Sea

Alestorm - No Grave But The Sea
Stil: Pirate Party Metal
VÖ: 26. Mai 2017
Zeit: 47:07
Label: Napalm Records
Homepage: www.alestorm.net
MySpace: www.myspace.com/alestorm

buy, mail, print

Knapp drei Jahre hat es gedauert, bis die schottischen Piraten von Alestorm wieder in See stachen, um den gleichen Kurs zu segeln, den man nun schon seit langem von ihnen gewohnt ist. Zwar hat die Crew das harte und launische Wetter seiner Heimat mittlerweile satt und steuert daher geradewegs nach Mexiko, die Stimmung an Bord ist aber trotz der langen Reise besser denn je! Das heißt im Klartext: Alestorm bieten nach wie vor partytauglichen Metal, der um Himmels willen nicht ernst genommen werden darf. Stilistisch gibt es neue Feinheiten zu finden, wie etwa die aggressiven Shouts in der Bandhymne "Alestorm", in der ein für allemal klargestellt wird, worum es bei schottischer Piraterie so geht: "Rum, beer, quests and mead, these are the things that a pirate needs". Ja - textlich waren Alestorm wohl noch nie ein Anwärter für den Booker-Preis, mit "Fucked With An Anchor", einer Nummer wie sie fröhlicher nicht sein könnte, haben die Jungs aber definitiv den tiefsten Grund des Meeresbodens erreicht. So gesehen steht der Song sogar programmatisch für den Albumtitel und wird bei den anstehenden Livekonzerten mit Sicherheit frenetisch abgefeiert.

Apropos Titel: der Titelsong an sich steht übrigens gleich am Anfang der Scheibe und erweist sich als energetischer Gassenhauer, wie er urtypischer für die Band nicht sein könnte. Auch das folgende "Mexico" mit seinem fast schon disco-mäßigem Auftakt und den abermals recht seichten Texten ist prädestiniert dafür, ein Dauergast im künftigen Live-Set der Band zu werden. "Jo-ho Mexico!" Das kriegt vermutlich jeder mitgesungen. Dass sich Alestorm tatsächlich auch kompositorisch etwas weiterentwickeln, entdeckt man bei genauem Hinhören beispielsweise in den hymnischen Nummern "To The End Of The World" und "Treasure Island", welche beide zum Glück nicht ganz so albern daherkommen, wie das Gros des Albums.

Unterm Strich ist No Grave But The Sea natürlich genau das, was die Fans erwarten: die Songs sind griffig und garantieren für gute Laune. Negativer Nebeneffekt: einmal mehr hört sich das Material recht schnell ab. Zwar ist im Grunde jeder einzelne Song ein Gassenhauer, einen ganz großen Hit hat die Band dieses Mal aber nicht gelandet.

0 KommentareDagger

4 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews

© www.heavyhardes.de