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Nitrogods - Roadkill BBQ

Nitrogods - Roadkill BBQ
Stil: Rock`n´Roll
VÖ: 26. Mai 2017
Zeit: 49:45
Label: Steamhammer
Homepage: www.nitrogods.de

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Drei bärtige und sympathische Typen legen ihr drittes Album vor und haben zum dritten Mal ihr Maskottchen, den Totenschädel mit dem old-schooligen Racing-Helm, aufs Cover gepackt. Mit Roadkill BBQ, dessen Titel übrigens von einem überfahrenen Eichhörnchen inspiriert wurde, machen die Nitrogods genau dort weiter, wo sie zuletzt mit Rats & Rumors aufgehört haben: geliefert wird räudiger und hochgradig straßentauglicher Rock'n'Roll, bei dem nur das Wenigste wirklich bierernst gemeint ist. Da geht es sicher nicht darum, das Rad neu zu erfinden - im Gegenteil: aus ihren musikalischen Vorbildern haben die Nitrogods niemals einen Hehl gemacht. Live plaudert man als Songansage ja sogar mit schelmischen Grinsen darüber, dass manche Leute behaupten man würde wie Motörhead klingen.

So wundert es auch nicht, dass ein weiteres Mal der Geist von Lemmy wie ein Nebel das gesamte Album umgibt, ein Nebel, der sich im Falle des programmatischen Openers "Rancid Rock", beim rasanten Nackenbrecher "Wheelin'" und schließlich auch bei "Race To Ruin" zu einer handfesten Hommage verdichtet. Eine eindimensionale Kopie sind die Nitrogods deswegen aber lange nicht! "Russian Rocket" und "My Love's A Wirebrush" liegen mit ihrer frechen punkigen Art und den coolen Slidegitarren irgendwo zwischen Rose Tattoo und Nashville Pussy, die Riffs im fröhlich rocken und rollenden Titeltrack "Roadkill BBQ" verweisen unmissverständlich auf Status Quo und den kürzlich verstorbenen Rick Parfitt. Schließlich sind auch die Herren Gibbons und Hill mit ihrem trockenen ZZ-Top-Wüstenrock aus dem Sound der Nitrogods irgendwie nicht wegzudenken. Das führt schon das sau-coole und bluesig entschleunigte "The Price Of Liberty" vor Augen. Die Truppe ist also breiter aufgestellt, als man zunächst vermuten möchte und liefert mit ihrer Mucke tatsächlich einen guten Soundtrack für das nächste BBQ - ob nun mit Eichhörnchen oder doch lieber traditionell mit Spareribs und Halsgrat auf dem Rost.

Leider schwächelt die Scheibe im letzten Drittel ein wenig. "I Hate" und "Father" beispielsweise plätschern im Vergleich zu bereits genannten Titeln recht belanglos dahin. Dafür gibt es mit "Did Jesus Turn Water Into Beer" am Ende einen richtig coolen Bonustrack auf die Mütze. Mit dem Vorgänger Rats & Rumors kann das Roadkill BBQ daher auch locker mithalten, nur an das Debüt will die Scheibe vielleicht nicht ganz heranreichen.
Neben der regulären CD erscheint das Drittwerk auch als LP, der dann die CD im Pappschuber beiliegt. Außerdem gibt es noch eine Metallbox für die Sammler, welche die Bonus-CD Tribute To Lemmy beinhaltet und mit den Krachern "Bomber", "Overkill", "Ace Of Spades" und "Iron Fist" aufwartet.

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4 von 6 Punkten

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