14 Headbänga online
Suche:
03.02.2026 Deftones
03.02.2026 Airbourne
03.02.2026 Joanne Shaw Taylor
05.02.2026 Ohrenfeindt
06.02.2026 Slaughter To Prevail
06.02.2026 Cryptopsy
Reviews (10511)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
My Silent Wake

Interview:
Apokrypha

Live-Bericht:
Cannibal Corpse

Video:
Graveworm
RSS RSS
Atom Atom
 

Review

CDs von Slate Grey kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Slate Grey - World Turns To Black

Slate Grey - World Turns To Black
Stil: Melodic Thrash Metal
VÖ: 21. April 2017
Zeit: 60:31
Label: 7us Media Group
Homepage: www.slategrey.de

buy, mail, print

Lange ist es her, dass Slate Grey mit ihrem Debüt aufwarteten, 2009 war das und inzwischen hat sich einiges getan. Zum Quartett geschrumpft teilen sich inzwischen Gitarrist Amon Horngacher und Basser Marco Schieber den Gesang, aber ansonsten darf der Fan genau das erwarten, was Slate Grey schon in der Vergangenheit gemacht haben.

All die langen Jahre und Besetzungswechsel sind nicht ganz spurlos an der Musik vorbeigegangen. Anno 2017 klingen Slate Grey deutlich erwachsener und kommen in meinen Ohren besser auf den Punkt. Dabei schütteln sich die Jungs auch diesmal wieder feine Headbanger-Riffs aus dem Ärmel, die mal komplexer, mal etwas simpler rausgedroschen werden und verfeinern das mit eingängigen Melodien. Gesanglich wechseln sich Klargesang mit Shouts und todesmetallischen Growls und runden somit das Gesamtbild ab. Der Sound, den Corni Bartels Slate Grey auf den Leib geschneidert hat ist druckvoll und lässt keine Wünsche offen.

Leider kann World Turns To Black nicht 100% überzeugen. Gerade der Klargesang weist ein paar Schwächen auf, was Eingängigkeit und Sicherheit betrifft. Außerdem wird man öfter mal das Gefühl nicht los, dass das hier präsentierte Material schon an anderen Orten zu anderen Zeiten von anderen Bands in ähnlicher Form schon mal aufgefahren wurde.

Auch wenn mir die Scheibe trotz allem persönlich sehr gut gefällt, sollten Skeptiker vielleicht erstmal eine Hörprobe nehmen und sich den druckvollen Opener und Titeltrack, das melodisch komplexe "I Want It All" oder das wütende "Fame And Fortune" reinziehen.

Lord Obirah

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: The Moorings - Unbowed
Vorheriges Review: Alestorm - No Grave But The Sea

© www.heavyhardes.de