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Festival-Bericht

Munich Metal Mayhem II

mit Sycronomica, Pequod, Hateful Agony, Reign Of Decay & Encyclia

A5, München 16. & 17.04.2004

Samstag, 17.04.2004:

Eigentlich hatte ich mir ja für den Samstag vorgenommen, mit dem Bier einige Gänge runterzuschalten, da mir am Morgen im Dreiviertelschlaf/Halbsuff einige sehr bizarre, unangenehme und verstörende Sachen passiert sind. Hat natürlich nicht geklappt. Anscheinend muss ich noch viele Kurse in Selbstbeherrschung besuchen...

Trotz massivem Nahrungsdefizit in meiner Magengegend fingen Encyclia pünktlich um 20:00 Uhr mit ihrer kleinen Zeitreise zurück in die Achtziger an. Richtig geiler Thrash marke alte Metallica und Testament wurde mir da um die Ohren gespült, was natürlich viel Angriffsfläche für wildes Kopfschütteln, ausufernden Applaus und entzücktes Gejohle gab. Die fünf aus dem Bayerischen Wald hatten sichtlich Spass und setzten sich mit ihrer Bandvorstellung die Oldschool-Krone des Abends auf. Wieviele Bands fallen euch spontan ein, die sowas noch bringen? Mir maximal zwei. Gleichzeitig muss diesen Kerlen aber auch die "Absolut sinnlos"-Krone übergestülpt werden. Oder als was ist es sonst zu bezeichnen, wenn eine Band Feuerzeuge und String-Tangas in allen Farben des Regenbogens anbietet, aber nicht mal eine CD dabei hat? Nicht mal ein popliges Tape gab's! Die hätten alles ausverkauft, aber es hat wohl nicht sollen sein.

Oldschool ging's dann weiter mit Reign Of Decay. Die haben zwar auch erst vor kurzem Germering heimgesucht, waren aber gut genug, um mit ihrem - man ahnt es schon - Oldschool-Death Metal meinen Kopf wieder in Rotation zu bringen. Fein, fein, fein. Mehr bleibt da nicht zu sagen, denn spektakuläre Ereignisse gab's weiter nicht. Zwar hab ich die überaggressiven Slipknot-Flummifans aus Germering vermisst, die immerhin für einen spassigen Pit gut waren, aber die im Akkord bangende erste Reihe war auch nicht schlecht. Jetzt warte ich nur noch auf eine CD.

Zu Hateful Agony noch viele Worte zu verlieren wäre der absolute Gipfel der Zeitverschwendung. Es war mal wieder eine Bombenstimmung im Saal. Die Band spielte natürlich ohne Ausfälle (oder Fehler, die mir aufgefallen wären) ihr doch relativ kurzes Thrash-Set souverän durch. Ein sehr gelungener Abschluss für ein sehr gelungenes kleines Festival also. Zwar saß ich die letzten Songs über mit einem Bier in der Hand vor mich hinschimmelnd irgendwo auf einem Stuhl, während drinnen so gut wie alle verfügbaren Matten geschwungen wurden, hatte aber trotzdem meinen Spaß am hatefulschen Thrash. Alle anderen auch. Und gut war's. So bleibt also nur noch der Blick nach vorn, auf's MMM3!

Erinc

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