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Dobermann - Pure Breed

Dobermann - Pure Breed
Stil: Hard Rock / Rock `n´ Roll
VÖ: 01. März 2017
Zeit: 36:23
Label: Wild Mondays Music
Homepage: www.dobermannweb.net

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Fleißig, fleißig! Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat das italienische Trio Dobermann nicht nur an die 500 zumeist selbst organisierte Gigs in halb Europa bestritten und dabei die Bühne mit namhaften Acts wie The Quireboys oder Great White geteilt. Mit Pure Breed legen die Herren Paul del Bello, Mohicano und Antonio B. zudem ihre mittlerweile dritte Langspielplatte vor.

Die Band selbst bezeichnet ihr Schaffen als puren, einfachen Rock 'n' Roll. Keine Trigger, keine Keyboards, keine Overdubs - nur drei Jungs, die ihre Jobs gekündigt haben, um ein Leben auf der Straße von einem Konzert zum nächsten zu führen. Was soll man sagen - genau so klingt in der Tat die Mucke auf Pure Breed. Das Album bietet frechen Gute-Laune-Rock 'n' Roll, der seine Wurzeln in den 1970ern und 80ern haben mag. Dazu kommen eine Leichtigkeit und eine Spielfreude, die dem Material gelegentlich eine dezent punk-rockige Note verleihen. Hier und dort erinnern die Songs dann an ganz frühe Alice-Cooper-Platten. Erdig produziert rockt und rollt das Album an allen Ecken und Enden - vom den energiegeladenen Tracks "War Thunder" und "Hometown", über die Partyhymne "I Fucking Hate Drummers", deutlich härter groovenden Tunes in "Radioactive" bis hin zum ruhigeren Finale mit "Magic Mountain". In Sachen Konstellation und Marschrichtung zeigen Dobermann nicht nur einmal manch eine Parallele zu den niederländischen Kollegen von Vanderbuyst. Wie bei denen trifft man auch bei Dobermann auf überraschend fingerfertige Gitarrenarbeit und tolle Soli. Zum Titeltrack "Pure Breed" kann man sich ein Video im Netz ansehen, das durchaus repräsentativ für das gesamte Album steht.

Gut, es fehlt den Jungs vielleicht noch ein herausragender Hit, aber sie leben ihren Traum vom Rock 'n' Roll und das hört man der Mucke zu jeder Sekunde an.

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4 von 6 Punkten

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