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Chrome Molly - Hoodoo Voodoo

Chrome Molly - Hoodoo Voodoo
Stil: Heavy Metal
VÖ: 27. Januar 2017
Zeit: 40:17
Label: EarMusic
Homepage: www.chromemolly.com

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Als die britische Band Chrome Molly anno 1985 mit ihrem Debüt You Can't Have It All... auf den Zug der NWOBHM aufsprang, hatten viele ihrer Kollegen ihr Meisterstück bereits abgeliefert. Zwar war Mitte der 1980er noch immer Hochkonjunktur für diese Musik, Chrome Molly blieb der Durchbruch aber verwehrt, weswegen es nach 1990 dann auch sehr ruhig um die Band wurde. 2013 kam es schließlich zur Re-Union mit dem Album Gunpowder Diplomacy, dessen Nachfolger Hoodoo Voodoo nun in den Regalen steht.

Auf ihrem mittlerweile sechsten Studioalbum schaffen Chrome Molly den Spagat zwischen britischem Metal und melodischem Hardrock. Das Songwriting ist durch die Bank gut und gefällig. Das beginnt beim instrumentalen Opener "In The Beginning", der ein wenig an Judas Priests "The Helion" erinnert. Er mündet im flott gezockten "Can't Be Afraid Of The Dark", der seinerseits dann durchaus Verwandtschaft zu den Landsleuten von Saxon aufweisen kann. Das bestätigen Chrome Molly schließlich selbst in den Lyrics zu ihrer Metal-Hommage "Pillars Of Creation", wo es heißt: "Motörhead And Saxon (...) our leaders from the start".

So wirkt das Album von der Powerballade "Now That Those Days Have Gone" bis hin zum knackigen Rausschmeißer "Dial 'F' For Freakshow" wie eine einzige Hommage an die gute alte Zeit. Einziges Manko - und hierfür gibt es dann auch Punktabzug - ist die gesangliche Leistung von Steve Hawkins. Seine Stimme ist mit der Zeit nicht nur recht schütter geworden, er hat auch seine Probleme in den höheren Bereichen, was die an sich gelungenen Songs am Ende schon etwas runter zieht. Für Fans der 80er ist Hoodoo Voodoo aber schon aufgrund der spürbaren Spielfreude der mittlerweile alten Herren dennoch ein Antesten wert.

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4 von 6 Punkten

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