12 Headbänga online
01.07.2019 Zz Top
05.07.2019 Bon Jovi
03.08.2019 Slayer (busfahrt Von München)
23.08.2019 Metallica
01.10.2019 Alice Cooper
11.10.2019 The Sisters Of Mercy
Reviews (10050)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Redemption

Interview:
Moonlight Agony

Live-Bericht:
Nachtgeschrei

Video:
Suffocation
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Tarja kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Tarja - The Shadow Self - The Album (CD/DVD)

Tarja - The Shadow Self - The Album (CD/DVD)
Stil: Symphonic Metal
VÖ: 04. August 2016
Zeit: 66:02
Label: EarMusic
Homepage: www.tarjaturunen.com
MySpace: www.myspace.com/tarjaturunen

buy, mail, print

Nach dem - sagen wir mal vorsichtig - eher durchwachsenen Prequel The Brightest Void ist es nun an der Zeit, Tarjas eigentliches neues Studioalbum, nämlich The Shadow Self, auf den Seziertisch zu legen. Der Opener "Innocence" wartet mit stark klassisch angehauchtem Pianospiel auf und macht den Einstieg aufgrund seines hohen künstlerischen Anspruchs nicht ganz einfach. "Deamons In You" gestaltet sich dann unerwartet heftig und mutig. Zudem spart das Stück nicht an Dissonanzen, wenn Gastsängerin Alissa White-Gluz (Arch Enemy) ihre krassen Death-Grunts der Diva entgegenstellt. Dafür wartet der Refrain mit großen Harmonien auf. Als eingängigen Ohrenschmeichler ab der ersten Sekunde kennt der Konsument das folgende "No Bitter End" bereits vom Prequel, ehe in "Love To Hate" ein Hauch von Melancholie auf impulsive Passagen und ausgiebiges Instrumentalspiel zwischen zarten Streichern und heftigen Gitarrenriffs trifft. Eine wirklich schöne Nummer!

Wieder eine kleine Ecke härter wurde "Supremacy" arrangiert, in dem allerdings selbst für Tarja extrem hohe Gesangspassagen etwas irritieren. Quasi als Gegenpol dazu folgt mit "The Living End" eine sanfte Ballade in warmen Klangfarben, in der das Piano wieder eine tragende Rolle spielen darf. Frech, verspielt und opernhaft, ja vielleicht tatsächlich divenhaft hat dann die "Diva" ihren Auftritt, der von der mystischen Dynamik im (ebenfalls vom Prequel bekannten) Song "Eagle Eye" kontrastiert wird. Mit "Undertaker" folgt eine hymnische Nummer, ehe "Calling From The Wild" einem zerbrechlichen Auftakt richtig dicke, groovende Riffs hinterherschiebt. Schließlich baut sich das opulent inszenierte "Too Many" zu einem monumentalen und beeindruckenden Finale auf. Den Hidden Track (nach dreiminütigem Leerlauf) mit grobem Geknüppel, das sich in ekelhafte Technobeats ergießt, hätte man sich aber wirklich sparen können. Pfuideibl!

Man merkt es hoffentlich an den Ausführungen: im Gegensatz zu The Brightest Void ist The Shadow Self ein wirklich facettenreiches und spannendes Album geworden. Einen ganz großen Hit kann es zwar nicht verzeichnen, das durchgehend hohe Niveau der Songs, das elegante Design und die makellose Produktion des Albums lassen darüber aber hinweg sehen. Für Tarjafans und alle, die auf dramatischen, orchestral inszenierten Metal stehen, ist The Shadow Self eine ergiebige Fundgrube.

Dagger

5 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Mordbrand - Wilt
Vorheriges Review: Tarja - The Brightest Void (Prequel)

© www.heavyhardes.de