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Review

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Kissin' Dynamite - Generation Goodbye

Kissin' Dynamite - Generation Goodbye
Stil: Heavy Metal
VÖ: 08. Juli 2016
Zeit: 47:52
Label: AFM Records
Homepage: www.kissin-dynamite.de
MySpace: www.myspace.com/kissindynamiterocks

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Ist es tatsächlich schon wieder acht Jahre her, dass die schwäbischen Kissin' Dynamite mit ihrem Debüt Steel Of Swabia im Zirkus der Rockmusik debütierten? Die Zeit verfliegt, die jungen Rabauken von damals sind erwachsen geworden und mit ihnen auch ihre Musik. Bei dem nun in den Startlöchern stehenden, fünften Album Generation Goodbye wollten sich Kissin' Dynamite von niemandem mehr beschränken lassen und sich ganz und gar auf die eigenen Vorstellungen verlassen. So trennte man sich von seinem Management und hat auch die Produktion selbst in die Hand genommen. Damit geht man freilich ein gewisses Risiko ein, man befreit sich aber auch von jedem Druck, der von außen kommt.

In elf fesselnden Stücken beschäftigen sich die fünf Musiker mit den Eigenheiten und Problemen der heutigen Generation, deren Leben im Eiltempo nur noch über Internet und Smartphone zu laufen scheint. Das Album-Cover gibt ja schon einen ersten Hinweis auf die Thematik, deren reale Brisanz sich aber keineswegs negativ auf die musikalische Umsetzung ausgewirkt hat. Nein, wo Kissin' Dynamite drauf steht, ist auch weiterhin Kissin' Dynamite drin!

Mit dem Titeltrack "Generation Goodbye" steht gleich am Anfang ein unwiderstehlicher Gassenhauer in feinster Helloween-Tradition, der sich schon nach dem ersten Durchlauf prima mitsingen lässt. Nicht anders geht es dem Hörer mit dem stadiontauglichen, gutgelaunten "Hashtag Your Life". Etwas ruhiger schmeicheln sich "If Clocks Are Running Backwards" und das Duett "Masterpiece" mit weiblichem Gastbeitrag durch die Membrane. Ihnen gegenüber steht richtig fetziger Metal in Gestalt von "Under Friedly Fire"! Keinesfalls in den künftigen Live-Setlists darf "Flying Colours" fehlen, beinhaltet es doch alle Zutaten, bei denen das Publikum kräftig mit einsteigen kann. Das finale "Utopia" wirkt nachdenklich, auch ein wenig düster und setzt einen letzten Akzent auf einem durchweg gelungenen Album. Bravo! Dieses Dynamit hat mehr Sprengkraft, als man es erwartet hatte. Das Erbe von Helloween, Gamma Ray und Co. scheint gesichert!

Dagger

5 von 6 Punkten

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