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Sirenia - The Seventh Life Path

Sirenia - The Seventh Life Path
Stil: Gothic Metal
VÖ: 24. April 2015
Zeit: 70:03
Label: Napalm Records
Homepage: www.sirenia.no
MySpace: www.myspace.com/sirenia

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In den 14 Jahren, seit sich Sirenia als Spin-Off der Band Tristania formierten, hat sich die Truppe um Mastermind Morten Veland zu einer zuverlässigen Konstanten und einem Qualitätsgaranten im Sektor Gothic Metal entwickelt. So ist The Seventh Life Path - der Name sagt es ja bereits - das nunmehr siebte Studioalbum, auf dem der eingeschlagene Pfad konsequent verfolgt wird. Soll heißen: die zarten, engelsgleichen Gesangslinien von Frontfrau Ailyn werden kontrastiert durch Mortens harsche Vocals und brachiale Metalriffs. Über allem schwebt ein Schleier aus Chören und filmreifen Orchesterarrangements aus der Retorte, so dass auch dieses Mal ein spannendes Klangerlebnis versichert werden kann.

Nach genretypischem Einstieg mit opulentem Introitus hat der sperrige Opener "Serpent" jedoch noch etwas Mühe, einen nachhaltigen Eindruck zu hinterlassen. Auch das folgende "Once My Light" ist noch verhältnismäßig schwere Kost, entschädigt aber durch einen schönen Refrain. Da wirkt "Elexir" mit seinem poppig-eingängigen Gitarrenthema regelrecht wie ein Befreiungsschlag und bereitet den Weg für das epochale "Sons Of The North", mit seinen achteinhalb Minuten quasi das aufwändig inszenierte Herzstück des Albums. Ja, jetzt scheinen Sirenia die richtige Betriebstemperatur erreicht zu haben und legen mit dem märchenhaften "Earendel" gleich noch ein dickes Brett oben drauf. Nach leichtem Durchhänger lässt gegen Ende "The Silver Eye" mit seinen klirrenden Gitarrenwänden und dem angezogenem Tempo erneut aufhorchen, ehe eine zauberhaft singende Ailyn in Pianobegleitung das Album mit dem balladesken "Tragedienne" auf sanfte Weise ausklingen lässt.

Keine Frage, Herr Veland hat kompositorisch mächtig was auf dem Kasten und wird vielen anderen Genrekollegen immer einen Schritt voraus sein. Leider kränkelt sein siebter Streich an einem arg klinischen, bisweilen auch blechernen Sound, der gerade Mortens Vocalparts ein wenig in den Hintergrund drückt. Stellt man das neue Material neben das aus Mortens bisheriger Karriere mit den Bands Sirenia, Mortemia und die wegweisenden Frühwerke von Tristania, an denen er maßgeblich beteiligt war, kann man The Seventh Life Path vermutlich im oberen Mittelfeld einreihen. Fans von gotischem Epic Metal werden mit dem Werk sicherlich ihre Freude haben.

Dagger

4 von 6 Punkten

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