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Satan's Host - Pre-dating God Parts 1 and 2

Satan's Host - Pre-dating God Parts 1 and 2
Stil: Heavy / Thrash / Black / Progressive Metal
VÖ: 20. Januar 2015
Zeit: CD1 41:44 - CD2 38:42
Label: Moribund Records
Homepage: www.satanshost.com
MySpace: www.myspace.com/satanshost

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Wer den Teufel beherbergt und damit auch noch Werbung macht, von dem sollte man lieber keine allzu zarten Töne erwarten. Seit Mitte der 1980er köcheln die Clevelander Satan's Host an ihrer Suppe aus teutonischem Heavy Metal, gewürzt mit allen erdenklichen Spielarten der Extreme, von Thrash, über Black bis hin zu Death Metal. Dabei bleibt es schließlich auch 2015 mit dem Doppelschlag Pre-Dating God Pt. 1 und 2, welcher es auf eine stattliche Spielzeit von über 80 Minuten bringt.

Neben progressiven Longtracks, wie etwa dem brachialen "Embers Of Will" oder "Greed, Lust, Hate, War", darf man sich auf Hymnisches ("After The End", "Descending In The Shadow Of Osiris") ebenso freuen wie auf deftige Gassenhauer, die man im Opener "Hell's Disciples", im Titeltrack "Pre-Dating God" und schließlich im Grim-Reaper-Cover "See You In Hell" findet. Dabei singt, schreit, grunzt und kreischst sich Frontmann Harry "The Tyrant" Conklin mit derartiger Inbrunst durch das prägnante Riffing, dass es eine wahre Pracht ist. Vom klassischen Metal-Kopfgesang über Death-Growls, angeschwärzte Screams und thrashige Gangshouts bis hin zum extrahohen Falsettgesang a la King Diamond beherrscht der Mann die gesamte Palette und bringt am Ende alles scheinbar mühelos unter einen Hut.
Die härtere Gangart, nicht nur in punkto Gesang, dominiert auf CD 2 mit den diabolischen Titeln "Soul Wrent", "Lady 'n The Lake" und "As The Dead, They Sleep", letzteres inklusive schwarzmetallischer Gitarrenwände. Am Ende wird es mit einem alternativen Classic-Metal-Remix des Titeltracks aber noch einmal recht melodisch.

Nach diesem kurzen Abriss erahnt man bereits die empfohlene Herangehensweise an Satan's Host, die man als langjähriger Fan natürlich längst verinnerlicht hat: erwarte das Unerwartete, und zwar in jedem einzelnen Stück. Natürlich ist das alles andere als Easy Listening und am Gesangsstil des Herren Conklin werden sich die Geister vermutlich bis in alle Ewigkeit scheiden. Dennoch reißt einen dieser Wirbelsturm an Riffs und Melodien regelrecht mit bis in den siebten Höllenkreis hinunter. Ganz starker Tobak von einer der außergewöhnlichsten Bands im großen Zirkel des Heavy Metal!

Dagger

5 von 6 Punkten

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