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Born Of Fire - Dead Winter Sun

Born Of Fire - Dead Winter Sun
Stil: Heavy Metal
VÖ: 14. November 2014
Zeit: 42:35
Label: Pure Steel Records
Homepage: www.bornoffireusa.com

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Nach ihrem Debütalbum Transformations aus dem Jahr 2000 wurde es für eine ganze Weile wieder ruhig um die US-Metaller von Born Of Fire. Ein erstes Lebenszeichen dann 2012 mit einer Compilation namens Anthology, bei der nicht nur ein Großteil des Debüts, sondern auch der beiden existierenden Demos noch mal unter die Presse kam. Wieder zwei Jahre später erscheint nun das Zweitwerk Dead Winter Sun und so viel ist sicher: verlernt haben die Herren in der langen Zeit ihrer Abwesenheit sicher nichts.

Die zehn Songs bieten die volle Palette an großen Melodien, beeindruckenden Soli, Groove und Up-Tempo-Parts. Gelegentlich sorgen auch ein paar Synthesizer oder mal eine Pianomelodie für epische Atmosphäre und gegen Ende gibt es auch Balladeskes zu hören. Aber ist das nun noch Strophe oder Refrain? Hat dieser Song überhaupt einen Refrain? Solche Fragen muss man sich während des Konsums immer wieder stellen, denn das Material ist bisweilen ganz schön progressiv geraten, was an sich ja auch nichts Schlechtes ist. Dennoch wollen viele Songs einfach nicht hängen bleiben, was am Ende dann doch dem Songwriting angekreidet werden muss. Sänger und Neuzugang Gordon Tittsworth macht hinterm Mikro alles in allem eine gute Figur. Besonders in den tieferen und mittelhohen Stimmlagen verleiht er den Songs eine ganz eigene Note, wirkt aber schnell übersteuert, wenn er sich in höhere Regionen wagt.

Fazit: ein Comeback, das durchaus einiges zu bieten hat, im Vergleich mit ähnlichen Bands den Anschluss aber verpasst. Freude von US-Metal a la Iced Earth oder Exxplorer und solche, die es gerne progressiv mögen wie bei Queensryche oder Savatage, sollten Dead Winter Sun ein Ohr leihen und sich dabei auf Titel wie "Dead Winter Sun", "When Hope Dies" oder "Spiritual Warfare" konzentrieren.

Dagger

3 von 6 Punkten

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