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Ancient VVisdom - Sacrificial

Ancient VVisdom - Sacrificial
Stil: Gothic Rock / Occult Rock
VÖ: 28. Oktober 2014
Zeit: 36:47
Label: Magic Bullet Records
Homepage: -
MySpace: www.myspace.com/ancientvvisdom

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Ach wie schön - die Schweden von Ancient Wisdom sind von den Toten auferstand. Aber halt! Das hier sind gar nicht Ancient Wisdom! Man achte auf die Schreib-VV-eise des Bandnamens und muss feststellen, dass die hier vorliegenden Namensvettern erstens nicht aus Schweden, sondern aus Ohio stammen, und zweitens mit nordischem Black Metal rein gar nichts an der Mütze haben. Stattdessen präsentieren uns die drei Musiker auf ihrem mittlerweile dritten Album Sacrificial zehn traurige Lieder, die sich am ehesten dem Gothic Rock zuschreiben lassen. Das Label spricht von Occult Death Rock. Lässt sich zurzeit vermutlich besser vermarkten.

Wie auch immer, tonangebend ist Sänger und Bandgründer Nathan Opposition mit seinem angenehm tiefen Organ, wohingegen sich die Gitarrenfraktion beinahe ausschließlich der Rhythmusarbeit widmet. Gerade zwei kurze Soli lassen sich während der knapp 40-minütigen Spielzeit ausmachen und eine prägnante Leadgitarre sucht man irgendwie gänzlich vergebens. Vielleicht schon aufgrund dieses praktizierten Minimalismus' hält das Album wenig Überraschungen oder kompositorische Finessen parat, sondern bietet durchwegs eher leichte Kost im Midtempobereich, von der manch ein Happen, wie etwa "Chaos Will Reign" oder "Devils Work", durchaus mundet. Auch "Blind Leading The Blind", dessen Akustikklampfe im Auftakt etwas an Cashs Version von "Hurt" erinnert und eines der beiden Soli enthält, kann sich hören lassen.

Dennoch: so richtig überzeugt mich Sacrificial nicht. In seiner Gesamtheit klingt das Album einfach zu brav, auch wenn man mit "Worm Ridden Skull" (was'n böser Titel!) den Härtegrad etwas nach oben fährt, die gefauchten Vocals dann aber doch viel zu zaghaft einsetzt. Davon abgesehen kauft man der Band Songtitel der Bauart "We Are Damnation" definitiv nicht ab. Dazu fehlt es an Bosheit, an Ecken und Kanten, aber vor allem an markanter Riffarbeit. Ganz nett, aber sicherlich nicht der VVeisheit letzter Schluss.

Dagger

3 von 6 Punkten

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