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Finntroll - Natten Med De Levande Finntroll

Finntroll - Natten Med De Levande Finntroll
Stil: Folk / Pagan Metal
VÖ: 13. Mai 2014
Zeit: 80:49
Label: Spinefarm Records
Homepage: www.finntroll-music.com
MySpace: www.myspace.com/officialfinntroll

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15 Jahre nachdem die wohl bekanntesten Trolle der Metalwelt aus ihren nordischen Erdlöchern gekrochen kamen, wagen sie nun endlich den Schritt für ein erstes Live-Album. Die Aufnahmen sind allerdings schon eine Weile her und stammen aus dem Jahr 2008. Wer damals den Gig der Trolle in Amsterdams Melkweg Concert Hall besuchte, durfte Zeuge werden dieser Night Of The Living Finntroll, oder eben auf Finnisch: Natten Med De Levande Finntroll. Warum das doch recht betagte Material erst jetzt erscheint, bleibt fraglich. Schließlich hätte man das Album bereits zum zehnjährigen Bandjubiläum unters Volk bringen können, wozu sich das Folgejahr 2009 ja angeboten hätte.

Aber sei's drum, besser spät als nie! Logische Konsequenz ist natürlich, dass man auf Liedgut der beiden letzten Studioalben Nifelvind und Blotsvept verzichten muss. Umso beeindruckender die Tatsache, dass einem trotzdem ganze 80 Minuten lang ein Hit nach dem anderen um die Ohrwascheln gebrettert wird. Wirklich jeder einzelne dieser insgesamt 19 Songs, die liebevoll aus den bis dahin erschienen vier LPs und zwei EPs zusammen gewürfelt wurden, hat seinen Platz auf diesem Album verdient. Allen voran natürlich Aushängeschilder wie "Jaktes Tid", "Urswamp", "Rivfader" oder "Trollhammaren"! Der Klang der Scheibe entspricht absolut den heutigen Standarts eines Live-Albums. Die Ansagen wurden nicht gekürzt und auch das Publikum hat seinen Platz bekommen. Ein interessantes und finntrollisch-witziges Detail: während der Songpausen wurde die Konzerthalle dank Froschquaken und anderer erdiger Laute vom Tonband kurzerhand zum Sumpf umfunktioniert. Da fühlen sich die Trolle offenbar am wohlsten, und wo es eh wie zuhause ist, dort spielt es sich auch gleich viel leichter.

Fazit: eine gelungene Ergänzung der Finntroll'schen Diskografie, die auf beeindruckende Weise demonstriert, wie viele klasse Songs diese Jungs in ihrem Repertoire haben. Die volle Ladung grantiger Humppa-Metal-Partymucke, die niemals kitschig oder peinlich wirkt und stets dieses gewisse Obskure, das den Trollen anhaftet, bewahrt! Gewöhnungsbedürftig ist nur das Coverdesign in Anlehnung an Georg A. Romeros Night Of The Living Dead, das aber irgendwie so gar nicht dem üblichen Stil der Band entspricht.

Dagger

5 von 6 Punkten

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