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Skyliner - Outsiders

Skyliner - Outsiders
Stil: Power Metal
VÖ: 28. Februar 2014
Zeit: 75:52
Label: Limb Music
Homepage: www.skylinermusic.com
MySpace: www.myspace.com/skyliner

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Nach den beiden Demos Light Comes Out Of Black (2005) und Skyliner (2009) bzw. der 2011er EP The Alchemist legen die US Power Metaller Skyliner aus Jacksonville, Florida nun endlich ihr erstes Langeisen, das auf den Namen Outsiders hört, vor. Eingespielt in der Besetzung Jake Becker (Voc., Git.), David Lee Redding (Bass), Ashley Flynn (Keys) und Ben Brenner (Drums) nimmt das Quartett die Power im Begriff "Power Metal" durchaus ernst und gibt von Anfang an richtig schön Gas.
Die lange Wartezeit, bis das Debut final das Licht der Welt erblickte, wurde bestens genutzt, wirken die einzelnen Tracks doch wohl auskomponiert und weisen stets geschickt arrangierte Spannungsbögen und diverse Überraschungsmomente auf. Ein erstes Beispiel: im fast achtminütigen "Forever Young" wird nach einem kurzen Melodiesolo zwar durchweg das Tempo hoch gehalten, jedoch werden abwechselnd Soli eingeflochten und der Gesang in den Strophen variiert, sodass es der Band stets gelingt, eine stimmige Kurve in den an Falconer erinnernden Pre-Chorus zu beschreiben und den ohrwurmigen Refrain so perfekt vorzubereiten. Ein interessanter Percussion-Part ("Roots Bloody Roots"?) und chorale Passagen steuern zum Abwechslungsreichtum des Songs ihr Übriges bei. Ganz starke Nummer! Bis auf das ein wenig langatmige Intro "Signals" kratzen alle Songs an der sieben-Minuten-Grenze oder liegen darüber. Dabei erweist sich etwa "Symphony In Black" als exzellente Tondichtung (der Begriff passt hier), die zwischen alten Blind Guardian, Virgin Steele und Powermad hin und her pendelt - allerdings auf recht eigenständige Art und Weise. Großartig auch das lange ruhiger verlaufende, auf akustischer Instrumentierung fußende "Aria Of Waters", welches jedoch nach etwa vier Minuten Fahrt aufnimmt und in dem Becker Raum gegeben wird, seine stimmlichen Fähigkeiten in den Vordergrund zu stellen. Die haben es in sich: vom geheimnisvollen Flüstergesang über spannungsgeladene Spoken Word-Passagen und kraftvolle Vollgas-Vocals im Stile von Zak Stevens bis hin zu gemäßigten Growls wird hier alles abgedeckt. Ein Meister seines Fachs, der dazu noch alle Gitarren übernimmt. Sowas nennt man dann wohl einen Vollblutmusiker, wie er im Buche steht. Natürlich muss auch ein Verweis auf das 21:01 Minuten lange "Worlds Of Conflict" ergehen, in dem Skyliner ein Mini-Epos geschaffen haben, wie es den wenigsten gelingt. Ohne dass Langweile aufkommt, nimmt die Band den Hörer mit auf eine Reise quer durchs Power Metal-Universum, erinnert hier und dort an die Savatage der Mittelphase, dann wieder an Paradox oder sogar alte Manowar.
Outsiders dürfte am Ende des Jahres als eines der besten Debuts gefeiert werden und reiht sich ganz knapp nach Persuaders Fiction Maze an der Spitze der Power Metal-Veröffentlichungen 2014 ein.

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5 von 6 Punkten

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