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Interview

Interview mit Pink Cream 69 (15.04.2007)

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Man mag es kaum für möglich halten aber die Melodic Rock Institution Pink Cream 69, die seit ihrem Debütalbum durch die Bank gute bis überragende Alben veröffentlicht hat, feiert dieses Jahr ihr 20jähriges Bestehen. Was es über den Jubiläumsoutput alles zu berichten gibt, weiß Drummer und Manager Kosta Zafiriou.

HH: Hi Kosta! Erstmal herzlichen Glückwunsch zu eurem bärenstarken Album In10sity!

Kosta: Danke, das freut uns zu hören!

HH: Wie geht's euch denn im zwanzigsten Jahr eures Bestehens?

Kosta: Wenn man den geneigten Journalisten bisher glauben kann: Erstaunlich frisch und spielfreudig! Persönlich hat uns die Pause nach "Thunderdome" sehr gut getan, so dass wir wieder richtig Bock hatten gemeinsam Musik zu machen.

HH: Habt ihr schon irgendwelche Feierlichkeiten geplant?

Kosta: Ja, wir werden am 20.7. auf einem großen Karlsruher Open Air Festival spielen. "Das Fest" ist das größte Umsonst-Open Air Deutschlands. Wir spielen Freitag Abend zur besten Zeit und werden ca. 50.000 Leute vor der Bühne haben. Die Location und Atmosphäre auf dem Festival ist traumhaft, als Karlsruher Band wird das für uns ein ganz besonderes Ereignis!

HH: Lass uns über das neue Album sprechen. Wie zufrieden seid ihr mit den Songs? Und welche Reaktionen habt ihr bis jetzt darauf bekommen?

Kosta: Wie oben schon beschrieben fallen die Pressereaktionen sehr gut aus. Viele Kollegen loben die Frische des Materials und die Gitarrenlastigkeit der Produktion. Da wir mit Uwe eine zweite Gitarre am Start haben, haben wir den Keyboardanteil deutlich reduziert.

HH: Wie lange hat es gedauert das Album einzuspielen?

Kosta: Circa von Oktober 2006 bis Mitte Februar Mixende, wobei wir nicht durchgehend aufgenommen haben und auch durch einen Überspannungsschaden in Dennis' Studio ca. zwei Wochen verloren haben.

HH: Ihr habt Uwe Reitenauer ja jetzt fest in euer Bandgefüge integriert, hat das Auswirkungen auf euer Songwriting gehabt?

Kosta: Auf das Songwriting direkt nicht, nur dass wir mit Uwe einen weiteren Ideenlieferant am Start hatten. Uwes Zugehörigkeit zur Band hat sich vielmehr in der Produktion niedergeschlagen, da wir immer im Hinterkopf die Möglichkeit der zweiten Gitarre hatten und dadurch deutlich weniger Keyboards als in der Vergangenheit zum Einsatz gebracht haben.

HH: Am besten gefallen mir "Children Of The Dawn", "No Way Out", "Crossfire" und das schon fast freche "Wanna Hear You Rock", was sind deine persönlichen Favoriten auf dem Album?

Kosta: ...da hast du schon die Richtigen genannt! Ich persönlich würde noch "Hour of Freedom" dazunehmen, weil es eine klasse Atmosphäre hat und ich den Led Zep-ähnlichen Groove mag.

HH: War das Absicht das Coverartwork an euer Debütalbum anzulehnen?

Kosta: Ja, absolut! Wir haben zwei runde Zahlen: zehntes Studioalbum im 20. Jahr des Bestehens der Band, da fanden wir es angebracht auch visuell den Kreis zu schließen und an das erste Cover anzulehnen. Wir haben dazu eine Fotosession mit einem befreundeten Fotografen, den beiden Models und einem Bodypaint-Airbrushkünstler arrangiert und viel ausprobiert, bis es zum Cover kam. Leider denken viele Leute dass dies am Rechner passiert ist, wie es wohl die Meisten heutzutage machen würden...

HH: Wer hatte die Idee zu dem ziemlich genialen Albumtitel?

Kosta: Das ist sozusagen in einem kollektiven Brainstorming entstanden, da wir schon das Jubiläum in irgendeiner Form mit unterbringen wollten. Herr Ted Nugent hat mit seiner Live-LP Intensities In Ten Cities die Inspiration geliefert und uns vor Augen geführt, dass in "Intensity" auch die "10" ist.

HH: Um noch mal kurz in der Geschichte zurückzuspringen: wie siehst du im Nachhinein die beiden Alben Change und Food For Thought? Also mir persönlich gefallen beide recht gut, gerade wenn man sich solche Songs wie "Only The Good" oder "Big Shot" zu Ohren führt.

Kosta: Change leidet ganz klar unter einem sehr mittelmäßigen Sound, hat durchaus ein paar gute Songs, wobei ich "Only The Good" am Besten finde. Food For Thought finde ich nach wie vor sehr gut und künstlerisch interessant, weil so viele verschiedene Sachen darauf sind: Klassisch lockere und flotte PC Kost ("Big Shot"), brutale Rocker ("Anger" und "Until I Wake"), balladeske Sachen ("Fly On", "Pass You By"), modernere und progressivere Songs ("Fate", "Other Side"), bis hin zu einer Industrial-ähnlichen Coverversion von "We Will Rock You".

HH: Und auch auf die Gefahr hin, dass du die Frage langsam nicht mehr hören kannst: wie ist denn das Verhältnis zu eurem ehemaligen Sänger Andi Deris?

Kosta: Sehr gut! Immerhin war ich Tourmanager von Helloween bei deren Welttour zur Legacy-CD. Zum allgemeinen Verständnis muss ich sagen, dass die Firma, bei der ich arbeite und an der ich beteiligt bin, Pink Cream aber auch seit ca. zwei Jahren Helloween managed.
Eine Aussprache zwischen uns hat es jedoch schon vor ca. vier Jahren gegeben, als wir uns auf einem Festival begegnet sind. Schon damals waren wir froh, mal wieder miteinander zu sprechen und zu erfahren, wie gegenseitig so ergangen ist die vergangenen zehn Jahre. Wir haben sicher alle etwas hitzig reagiert damals, aber bekanntlich heilt die Zeit alle Wunden!

HH: Dann wünsche ich euch viel Glück und Erfolg mit In10Sity! Auf die nächsten 20 Jahre! Wir sehen uns auf Tour! :-)

Kosta: Danke für die Glückwünsche, das mit den nächsten 20 Jahren kann ich so nicht versprechen...;-)

Andi

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