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Disparaged - And Babylon Fell

Disparaged - And Babylon Fell
Stil: Death Metal
VÖ: 11. Oktober 2013
Zeit: 57:13
Label: Apostasy Records
Homepage: www.disparaged.ch

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Für ihr nach Overlust (2003), Blood Source (2006) und The Wrath Of God (2009) viertes Studioalbum haben sich die Schweizer Vorzeige-Death Metaller Disparaged erneut, ganz nach Schweizer Art, genügend Zeit gelassen. Dieses Mal waren es sogar vier, statt der bis dato traditionellen drei Jahre. Es hat sich jedoch gelohnt. Gut Ding will Weile haben und so werfen Tomislav Kuzmic (Voc., Git.), Ralph Beier (Git.), Adrian Scheiber (Bass, Voc.) und Deniz Lebovci (Drums) mit And Babylon Fell ein wohl durchdachtes, kompositorisch ausgereiftes und verdammt brutales Album auf den Markt.
Auf 13 Songs dürfen sich die Fans der Combo und solche, die es noch werden wollen, freuen. Ein Overall-Konzept ist hierbei durchaus vorhanden, geht es in den meisten Songs doch um den Fall bzw. die Hybris der Menschheit überhaupt, was in ein stimmiges Death Metal-Gewand gekleidet wurde. Nach einem kurzen Intro legen die Schweizer mit "Depopulate" und "Flash Of The Soulless" los. In bester Kataklysm-Manier wird hier alles platt gewalzt, was nicht bei drei (besser schon bei eins) auf den Bäumen ist. Die Double-Bass von Lebovci schiebt unaufhörlich, die Solo-Einsprengsel fräsen sich in die Gehörgänge und Kuzmic geifert und growlt in Bestform. Die bei Songs wie "Approaching Underworld" oder "Bleed For Me" besonders zur Geltung kommenden Leads, die über die eigentlichen Riffs gelegt, jedoch dezent in den Hintergrund gemixt wurden, verleihen den Stücken das gewisse Etwas. Auch für Blastbeat-Freunde wird auf And Babylon Fell gesorgt, solches in Form von "Those Marked By The Beast" (Extraklasse!) oder "The Urge To Kill". Außerdem haben sich mit "My Burning Friend" und "This Aching Heart" zwei Songs eingeschlichen, die straight im 4/4-Takt nach vorn marschieren, fast im Thrash-Sektor wildern, jedoch durch die Melodiebögen der Gitarren Nummern etwa von Dimension Zero zur Seite gestellt werden können.
Keine Frage. Mit And Babylon Fell halten Disparaged das hohe Niveau der Vorgänger-Scheiben und befestigen ihren Status als Schweizer Ausnahmeband. Das Album hat genügend Potential, bei jedem Hördurchlauf zu wachsen... es gibt immer wieder neue Feinheiten und Kuriositäten im Songwriting zu entdecken. Am Ende stehen daher fünf Punkte, jedoch mit klarer Tendenz zur Höchstnote.

Fuxx

5 von 6 Punkten

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