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Church Of Void - Dead Rising

Church Of Void - Dead Rising
Stil: Doom Rock
VÖ: 30. Juli 2013
Zeit: 43:47
Label: Svart Records
Homepage: www.churchofvoid.com
MySpace: www.myspace.com/churchofvoid

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Es regnet an diesem herbstlichen Sonntag-Nachmittag. Durchs Fenster sieht man alles grau in grau und in der Glotze läuft auch mal wieder nichts Gescheites. Da hat es beinahe etwas Schicksalhaftes, dass ich unter all den Scheiben, die noch zur Rezension auf meinem Tisch liegen, ausgerechnet zu Church Of Void greife. Die Finnen kreieren mit ihrer Musik nämlich den perfekten Soundtrack für diese Jahreszeit mit all ihren meteorologischen Launen.

Black Sabbath, Saint Vitus und Pentagram sehen die Musiker selbst als einen wichtigen Einfluss, man findet in ihrem Sound aber ebenso Parallelen zu Acts wie Moonspell, The Vision Bleak und insbesondere Type O Negative. Wenn das Label also von New Wave Of Classic Doom Metal spricht, kann man dem eigentlich kaum etwas entgegen setzen. Sinngemäß ziehen sich schwere, durch Mark und Bein gehende Riffs wie ein roter Faden durch das gesamte Album. Hypnotische Drums, eindringliche Melodien und der klagende, emotionale Gesang tun das Übrige, um den Hörer dauerhaft zu fesseln und tief hineinzuziehen in die finsteren Geschichten, die uns Dead Rising erzählt. Songs wie "Winter Is Coming", "The Owls Are Listening" und "Entity Of Kalypso" klingen schlicht gewaltig und bedrohlich. Der theatralische Titeltrack "Dead Rising" liegt im Spannungsfeld zwischen ruhigen und rasanten Passagen. Schließlich tritt diese gewisse, für finnische Musik typische Melancholie, die dem gesamten Album anhaftet, in "Little Child Lost" am deutlichsten in Erscheinung, ehe sie in einem völlig unerwartet ungestümen Finale explodiert. Ein stimmiges und konsequent durchgezogenes Grafikkonzept rundet dieses absolut gelungene Album auch optisch ab. Da darf es draußen ruhig noch etwas weiter regnen. Ich zieh mir die Scheibe nämlich gleich noch einmal rein.

Dagger

5 von 6 Punkten

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