6 Headbänga online
17.07.2020 Raygun Rebels
18.07.2020 Ausverkauft
24.07.2020 Grand Massive
25.07.2020 May The Tempest
01.08.2020 Revel In Flesh
13.08.2020 Nekrovault
Reviews (10147)
Navigation
Artikel des Tages
Review:
Goregast

Interview:
Dibbukim

Live-Bericht:
Airbourne

Video:
Antigama
RSS RSS
Atom Atom
In eigener Sache

Valid XHTML 1.0 Transitional

Valid CSS!

Valid RSS

Valid Atom 1.0

 

Review

CDs von Haiduk kaufenZur Druckversion dieses ArtikelsDiesen Artikel als PDF speichern

Haiduk - Spellbook

Haiduk - Spellbook
Stil: Black Metal, Thrash Metal, Death Metal
VÖ: 18. Juli 2012
Zeit: 32:51
Label: Eigenproduktion
Homepage: www.haiduk.ca

buy, mail, print

Hinter Haiduk verbirgt sich ein Ein-Mann-Projekt um Gitarrist Luka Milojica, der seit geraumer Zeit im kanadischen Untergrund sein Unwesen treibt. Spellbook ist sein Debütalbum, das es bei zehn Songs auf gut 30 Minuten Spielzeit bringt.

Dass Luka sein Instrument beherrscht, zeigt er gleich von Fleck weg mit dem Opener "Lich", der auch gleich die Marschrichtung für den Rest des Albums vorgibt. Fieses Riffing, das einen gewissen technischen Standard nie unterschreitet, schnelles Drumming und aggressive Vocals bestimmen das Gesamtbild. Death Metal ist dabei das zusammenhaltende Grundgerüst, das mit allerlei Elementen aus Black und Thrash Metal angereichert wird. Am technischen Stand des Gitarristen oder an der Mannigfaltigkeit der Riffs liegt es dann aber nicht, dass Spellbook bei mir nur bedingt zündet. Zum einen klingen die Songs in meinen Ohren etwas unrund, was sich in den Übergängen äußert. Die einzelnen Teile wirken insgesamt etwas lieblos aneinander geschachtelt und werden nicht selten zu oft wiederholt, was eine gewisse Monotonie einkehren lässt. Auch der eingesetzte Drumcomputer macht mir zu schaffen, ein lebendes Schlagtier könnte dem Material sicherlich viel mehr Leben einhauchen. Oben drauf kommt noch der sterile Klang der Scheibe, der alles andere als einladend wirkt.

Die schiere Masse an Ideen, die hier auf Spellbook präsentiert wird, ist durchaus beeindruckend und die spielerische Klasse zweifelsfrei vorhanden. Mit einem oder mehreren Sparringspartnern könnte ich mir gut vorstellen, dass die Songs viel lebendiger ausgearbeitet werden können. So aber bleibt mir ein Album, das zwar einige Durchläufe spendiert bekommen hat, aber künftig wohl eher selten den Weg in den CD-Player finden wird.

Lord Obirah

3 von 6 Punkten

Zur Übersicht
Zur Hauptseite

Weitere Berichte und Infos
Weitere Reviews
Nächstes Review: Hellride - Acousticalized
Vorheriges Review: Mad Max - Interceptor

© www.heavyhardes.de