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Sycronomica - Neverest - 15 Years Of Epic Black Metal (MCD)

Sycronomica - Neverest - 15 Years Of Epic Black Metal (MCD)
Stil: Black Metal
VÖ: 02. April 2013
Zeit: 32:37
Label: Nocturnal Empire
Homepage: www.sycronomica.de

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Satte vier Jahre ist es nunmehr her, dass Sycronomica uns mit neuem Studiomaterial beglückt haben. Vier Jahre, in denen sich besetzungsmäßig allerhand getan hat. So wurde unter anderem die gesamte Rhythmus-Sektion ausgetauscht. Da wundert es nur marginal, dass neues Material unter solchen Bedingungen auf sich warten lässt. Immerhin reicht es 2013 zu zwei neuen Songs, die mit Zusatzmaterial zu einer EP verarbeitet wurden.

Zwei Songs sind nicht viel, aber diese bringen es immerhin auf fast 16 Minuten Spieldauer. Diese Zeit ist keineswegs vergeudet, denn die beiden neuen Stücke haben es in sich. Das titelgebende "Neverest" bietet dabei einen an Dramatik reichen Gegenpart zum intensiven und etwas kompakteren "Jukai", die beide trotz ihrer deutlichen Unterscheidungsmerkmale dennoch spürbar zusammen gehören. Auf beiden Tracks gelingt es den Münchner Blackies, den Hörer trotz der opulenten Länge der Lieder durchgehend bei der Stange zu halten, was nicht zuletzt an den deutlich spürbaren Spannungsbögen der Songs liegt. Qualitativ ein paar Ebenen niedriger geht es dann beim Bonus-Material zu, bei dem es sich um die anscheinend unbearbeitete 1996er Demo Durch Das Geäst handelt. Zumindest aber kann man durch den direkten Vergleich der ältesten mit den neuesten Tracks die Fortschritte, welche die Band seitdem gemacht hat, ganz deutlich erkennen. Wirklich schlecht sind die alten Stücke auch nicht, ein bisschen holprig vielleicht und natürlich auch klanglich nicht ansatzweise auf dem Niveau des aktuellen Materials.

Denn das klingt wirklich gut und macht einen durchweg professionellen Eindruck. Den macht das zugehörige Video visuell zwar nicht wirklich, aber als Dreingabe ist es immer noch brauchbar. Instrumental befinden sich Sycronomica trotz der Besetzungswechsel auf hohem Niveau, sowohl die Stammbesetzung als auch die Neuzugänge liefern eine astreine Leistung ab und Olis Stimme befindet sich in überzeugender Form.

Zwei Songs sind nicht viel, aber mehr als gar nix. Wenn sie so gelungen sind wie hier, macht das nur Lust auf mehr und damit einen hoffentlich in Bälde erscheinenden Longplayer. Schick!

Hannes

Ohne Wertung

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