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Powerwolf - Preachers Of The Night

Powerwolf - Preachers Of The Night
Stil: Power Metal
VÖ: 19. Juli 2013
Zeit: 46:53
Label: Napalm Records
Homepage: www.powerwolf.net
MySpace: www.myspace.com/powerwolfmetal

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Guten Power Metal gibt es sehr häufig. Wenn ich mir die Liste der möglichen Paten für die Musik von Powerwolf ansehe, dann finde ich mit Metalium, Iron Savior, Black Majesty, Primal Fear, Sabaton und Helloween (ich habe sicherlich noch einige vergessen) schon derart viel Material, dass sich unweigerlich die Frage aufdrängt, was wollen Powerwolf da noch groß bringen, um mich zu überzeugen. Die Antwort findet sich in guten Songs. Schlicht und einfach.

"Amen & Attack" und "Secrets Of The Sacristy" beginnen bereits dermaßen treibend, mit bombastischen Refrains, Hooklines und einem geilen Sound, dass es schon ausreicht für eine gute Scheibe. Aber Powerwolf machen weiter. Das stellenweise lateinisch gehaltene "Coleus Sanctus" (lateinische Lyrics finden sich immer wieder) macht direkt weiter, auch wenn die geballte Wucht der ersten beiden Tracks etwas rausgenommen wird. Zu Gunsten von noch eingängigeren Melodien. Interessanterweise gibt es auf der vierten Position den ersten Track, der als Mid-Tempo regelrecht beschaulich auf meine Ohren trifft und erst mit dem Refrain richtig gut wird. Doch dafür sollte man als Fan sich "Sacred & Wild" für die nächsten Konzerte schon mal besonders gut anhören. Prädikat: Mitgrölfähig. Und auch auf Deutsch können es die Jungs, wie sie bei "Kreuzfeuer" unter Beweis stellen. Wiederum ein Song, der mit einem starken Songwriting und Orgeln aufwarten kann. Ein Gänsehaut-Hit.

Ein Unterschied zu den oben genannten Bands macht sich dann doch bemerkbar. Die Lyrics sind stark spirituell angehaucht. Das mag nicht jedem gefallen und auch ich hatte zu Beginn meine Probleme damit. Durch das Lateinische wird ein Bezug zum katholischen Christenglauben hergestellt. Doch muss man zweimal hinhören, denn das Religiöse in den Lyrics ist nicht ohne Kritik zu verstehen. "Cardinal Sin" deutet es bereits im Titel an und auch in anderen Texten wird immer wieder der fundamentale Gedanke in der Religion kritisch angesprochen. Die Band ist, wie sie in Interviews bereits gesagt hat, interessiert an spirituellen Themen. Dies merkt man den Lyrics auch an. Mehr ist da aber auch nicht.

Die Scheibe kann problemlos mehrmals durchlaufen, ohne eine Ermüdungserscheinung zu zeigen. Diese Scheibe ist einfach in allen Teilen gelungen. Dabei ist es einfach nur Power Metal. Einfach guter Power Metal.

Sophos

6 von 6 Punkten

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